Hallo Alle,
Sicherlich haben einige von euch schon mal den Artikel von Ralf Halfmann zur AZI gelesen.
Der Link dazu: http://www.typeforum.de/zenforum/texte/zen_mc.pdf
Mich hat dieser Artikel sehr berührt. Ich bin zwar kein Mitglied der AZI, aber gewisse Parallelen gibt es auch bei den Sesshins, die ich besuche. (Zen Vereinigung Deutschland)
Mir wäre es am liebsten man könnte zusammen ohne jeden Ballast (Zeremonien, Sutren, Kusen, Statuen, Bilder) einfach intensiv ein paar Tage praktizieren. Gibt es das überhaupt ? Ohne Beeinflussung, ohne Hierarchie, ohne Absolutsheitsanspruch, ohne Meister ....??? Oder bleibt einem da nur noch das alleine Sitzen ?
Wie kommt Ihr damit klar ?
Lieben Gruß NOA
Es ist immer noch wahr. Er ist mir grosses Vergnügen. Diesen Text mag ich immer noch. Bei dieser Verwendung bleibt er so wie er ist.
Was ist Zen ? (ioua, 24.02.2002, 20:51 Uhr)
(5 Antworten, letzter Beitrag: 25.02.2002, 21:12 Uhr)
Was ist Zen ?
Leben mit dem Wissen das nichts Bestand hat, das es keinen "Gott" gibt, das keine Idee irgendwie die Anwesenheit der "Vollen Leere" mit
menschlichem Leben füllen kann. Die vollkommene Einsamkeit, das volkommne Alleinsein.
Last euch nicht täuschen von den Meistern, sie Lehren sich nur über ihre Einsamkeit hinweg weil sie ja Schüler haben. Das wirkliche Zen haben sie nur für kurze Zeiten wenn sie Zasen machen, wenn sie sich erheben haben sie ihre Verantwortung für die Menschen die sich ihnen , den Leuchtfeuern, in Vertrauen auf Befreiung anverbunden haben. Wusste der Koch was er tat als er die Schale, mit einer zufälligen Bewegung umstiess ?? Ja, den die Einsamkeit des Wissens ist nicht zu ertragen wenn man keine Schüler hat, wenn keiner fragt: "Hat der Hund Buddhwesen?"
Man kann immer nur Schweigen weil man keine Frage mehr stellen kann die nicht mit der Antwort "schweigen" beantwortet ist. Man kann nicht Antworten, jemand wird sagen das man besser geschwiegen hätte.
Man geht in die Einsiedelei sorgt für sein Essen, seinen Ruheplatz, seine Gesunderhaltung und manchmal für den Bedarf des Körpers nach Zärtlichkeit, den Rest der Zeit predigt man den Raben. Mehr bleibt nicht, keine Verwicklung in das Rad des Leidens, selbst wenn man wollte. Das Rad spuckt einen aus alsob es ein Verbrechen wäre es zu verlassen. Vieleicht ist es das auch. Das Leben ist gut und richtig, nur nicht für Menschen, also wird der Mensch zum Tier. Will er dann zurück spuckt die Menschheit ihn aus, im
günstigsten Fall wird man getötet. Endlich Eins-Sein und man hat noch nicht einmal Schuld, wie praktisch. Selbsttötung ist nicht möglich da das Leben eine Einheit ist, den ganzen Mist noch einmal machen, wer ist den so verrückt?
Also leben mit der Sicherheit der "Vollen Leere", im Rücken. Vor sich die schöne, bunte und irre Welt der Illusionen und Spiegelungen als Bühne einer Selbstdarstellung die keinen Schauspieler mehr hat, weil dieser sich mit dem Lachen der Unsterblichen über sein eigenes Spielbild hermacht und die Fäden der Puppe bedient. Immer wissend nichts aber auch nichts ist wirklich.
Bewusstsein des den Beobachter beobachtenden Ich. Gott der sich selbst beobachtet und immer nur sich selber erkennt.Kein Schaffen es ist alles
geschaffen.
in vollem Einverständniss
und Einheitmit.
liebe Grüsse
Helmut
Hallo Allman
Es gibt nur Augenblick die Mehrzahl Augenblicke ist falsch es müsste heissen eine kurze Zeit.
Alles, ich meine wirklich Alles, ist in diesem Augenblick, dem Einen, jetzt.
Deine Betrachtungen nehmen Bezug auf mögliche oder gewesene kurze Zeiten, sind somit dem Jetzt nur ähnlich und können ihm auch nicht gleichgestezt werden. Alle Macht ist im Augenblick. Es gibt keinen Zweiten. Augenblick kann nicht erklärt werden, weil es kurze Zeit benötigt. Augenblick kann nur Sein.
Wenn er vorbei ist, wie kann er das sein?, können wir über Bezüge reden. Aber wir müssen uns bewusst sein das es immer nur Augenblick ist.
liebe Grüsse
Helmut
Ist unser Wille frei?
von Peter Ripota
Die Frage nach dem freien Willen des Menschen scheint beantwortet -- wenn auch nicht in dem Sinne, wie wir es uns gewünscht hätten. Der Neurophysiologe Benjamin Libet stellte schon in den 1950er Jahren bei seinen Untersuchungen an Epileptikern fest: Wenn jemand den Entschluss fasst, den kleinen Finger zu krümmen - also willentlich etwas zu tun - , dann wird das Gehirn schon lange vorher aktiv. Die Handlung geschieht unbewusst, bis zu eineinhalb Sekunden, bevor sie von irgendwelchen "Agenten" dem Bewusstsein gemeldet wird, und der Mensch hat dann das Gefühl, er hätte die Handlung absichtlich vollführt.
Anders formuliert bedeutet das etwas durchaus Beunruhigendes: Der freie Wille ist eine Täuschung. Allenfalls kann der Mensch noch innerhalb sehr kurzer Zeit eine Handlung bewusst verhindern -- bewusst setzen kann er sie nicht. Und warum werden wir - von irgendjemandem - so getäuscht?
"Die Aufgabe des Gehirns ist es nicht, uns ein korrektes Bild der Außen- oder der Innenwelt zu liefern. Die Aufgabe des Gehirns ist es vielmehr, unser Überleben zu sichern." Und wenn Illusionen dazu beitragen, dann eben auf diese Art. Zwar waren all die hochgelehrten Ergüsse der Philosophen und Theologen, der Psychologen und Moralisten mehr oder minder umsonst, denn es gibt keinen freien Willen. Aber das heißt noch lange nicht, dass wir nichts tun und alles geschehen lassen sollen. Der bewusste freie Wille ist zwar eine Täuschung. Das Gehirn aber produziert durchaus mehrere Varianten von Handlungen und wählt dann sozusagen selbständig, also unbewusst, eine davon aus. Irgendwo tief in uns sitzt sehr wohl eine Freiheit, wir können sie nur nicht so handhaben wie wir wollen. - "Seltsam???" -
Doch das entbindet uns nicht von der Verantwortung für unsere Handlungen. Denn selbst wenn unser Bewusstsein nicht in dem Maß beteiligt ist, wie wir bisher glaubten - das Unbewusste können wir durchaus beeinflussen, und "böse" Handlungen sehr wohl verhindern. Es liegt an uns. - "Wirklich???" -
Zitat Ende.
Nun spuere ich aber, dass selbst der Entschluss, etwas zu tun, nicht "mein" Werk ist. "ES" werden Entscheidungsmoeglichkeiten durchgespielt und das sogenannte Richtige oder Falsche ausgewaehlt. So dass selbst das sogenannte Boese nicht verhindert werden kann, wie man ja ueberall sieht.
Dem lebendigen Sein geht es geplanter Maßen um Konstruktivitaet und Destruktivitaet. Dies in Waage gehalten, verhindert auf der Erde ein Gewimmel. Die schlauesten Koepfe werden ueberleben. Ich tippe auf die Einzeller. Vielmehr, "ES" tippt auf die Einzeller. Bleibt noch die Frage, wenn auch die Einzeller fort sind: Was hat das Leben hier fuer einen Sinn, wenn es am Ende dann doch verschwindet?
"ES" sagt mit meinen Lippen: "Och mein Kleener, geniesse doch immer die Gegenwaertigkeit. Da ist soviel, was du gebrauchen kannst. Aber ich mach das schon. Keine Bange."
allman
Hi Ihr,
beim Lesen im Mumonkan fiel es mir wieder auf: Auf der Baustelle interessiert das Kauen von Koans niemanden, auch mich nicht. Das lenkt doch nur vom Schippen ab! Wenn ich den Unterboden einbaue, sind Erwägungen, ob vom linken oder rechten Haufen ein wenig überflüssig und der Polier schaut dem Schauspiel auch nur maximal zweimal zu bevor meine Regenjacke wieder daheim im Schrank hängt. Also - Zen scheint mehr für Inteläktuenne zu sein ;o)
Bruder Ho
Hallo Zusammen,
ich möchte hier mal zu einer ganz grundsätzlichen Diskussion anregen (wieder mal) und zwar diret an der Wurzel: Dem Satori.
Vorweg möchte ich noch betonen, dass ich das Satori als etwas positives und erstrebenswertes betrachte.
Was ich mich aber frage, ist, ob die Erleuchtung nicht ein Trugschluss ist.
Woher weiß man eigentlich, dass gerade diese Wahrheit die richtige ist, und nicht die vor der Erleuchtung.
Übrigens ist es auch so, dass Menschen, die Bewustseinsverändernde Drogen nehmen, auch über ähnliche Zustände berichten. Wie das Aufhören des Denkens, der Erkenntnis über Unendlichkeit etc., oder auch dem Sterben des ichs.
Naja, wenn der Effekt derselbe ist, will ich auch das nicht verurteilen. (Mal vom Suchteffekt abgesehen)
Vielleicht bringt das extreme Meditieren bei 7-15 stünden Seshins den Verstand einfach so zum erliegen, dass er haluziniert. Das Gehirn ist vielleicht einfach nicht für eine so lange Denkpause geschaffen.
Ich möchte diesen Punkt für mich geklärt haben und hoffe, dass ich damit niemanden den Mut genommen habe.
Ausserdem hoffe ich natürlich auf gute Antworten.
Peter.
( ) moin,
eine 'alte' freundin machte mich erst kürzlich drauf aufmerksam ..
Zen beeeinflußt auch die Art unserer zwischenmenschlichen Beziehungen. Meister Rinzai sagt, das die Menschen immer in einem der drei folgenden Verhältnisse zueinander stehen:
1. Gastgeber und Gast
Der Gastgeber weiß, was gespielt wird und der Gast ist verunsichert.
2. Gast und Gast
Keiner von beiden weiß, was los ist.
3. Gastgeber und Gastgeber
Beide sind erleuchtet. Es heißt, sie seien wie <zwei Diebe, die sich in der Nacht begegnen. Sie erkennen einander sofort.>
( ) ho-kai
Hallo,
wie hoch ist die Gefahr beim Zazen eine Thrombose zu bekommen?
Zusammenfassung von Vernunft und Vernunft 2
Die höchste Stufe der Vernunft ist völlige Differenzierung. Die niedriegste Stufe der Vernunft ist eine völlige Unfähigkeit zu differenzieren, das heisst Identifizierung. Auf den höchsten Stufen kann jemand verstehen, dass die Sache nicht dasselbe wie ihre Bezeichnung ist und das Gegenstände einander zwar ähnlich sein können, aber nie gleich sind. Rational zu denken ist im Grunde Differenzierung. Reagieren ist im Grunde Identifizierung. L.R.H.
Wenn alles Ausdifferenziert ist, alle Daten sind aus ihren verstandsmässigen Verknüpfungen gelöst, können mit Fakten jede Form des sich Identifizierens bewusst angenommen und abgelegt werden. Dann bleibt nur Sosein.
Alles ist leben für ein mögliches Morgen dessen Erscheinen bewusst angenommen und die Vorstellung des Gestern abgelegt werden kann.
Somit bleibt nur die Differenziertheit mit seiner Umwelt. Leere(ICH) bleibt Leere(ICH) und Umwelt bleibt Umwelt. Es ist dem Menschen nicht möglich Eins zu sein. Sein Leben findet zwischen differenzieren und sich identifizieren statt. Mit Sein Leben ist nicht leben gemeint, denn das ist einfach nur leben.
Wenn Differenzierung länger aufrecht erhalten wird muss sie wissend gewollt sein.
Nichterkennen einer Differenziertheit wird Leid, verweigerung der Bewusstwerdung von Differenziertheit wird Sichtum. Das selbe gilt für "sich Identifizieren"
Also müsste Vernunft ein Gleichgewicht halten, ermöglichen, zwischen zu weit weg und zu nahe daran (Feuerkugel). Nächstenliebe: liebe deinen Nä(c)hsten WIE dich selbst.
Nicht mehr und nicht weniger lieben macht dann Vernunft aus ohne auch nur ein bisschen kalt oder eisig zu sein, denn dieses lieben ist genau den Umständen oder den Möglichkeiten entsprechend.
liebe Grüsse
Helmut
Der Lotussitz ist ein Sitz, in dem die Energien besonders gut fließen können.
Ein Sitz mit ausserordentlich guter Wirkung auf den Meditierenden.
Der diesem Stabilität und Gleichklang vermittelt.
Er ist daher der geeignetste Sitz für die Meditation.
Das bekommt jeder Anfänger (unter anderem) zu hören.
Denn jeder muss sich mit der Wahl des Sitzes auseinandersetzen.
Ich bin aber zu einem anderem Schluß gekommen:
Für den Europäer ist der Lotus für die Gelenke nicht der geeignetste.
Auch meine Gelenke (vor allem die Hüfte) haben unter den - vorsichtig durchgeführten - Übungen gelitten.
Ein Anfänger, der sich überlegt den Lotus zu üben sollte sich fragen, warum er das tut.
Ist es der Wunsch nach aussen zu zeigen, dass man einen "angemessenen" Sitz beherrscht?
Ist es das Streben nach Perfektion?
Das alles ist nicht ZEN. ZEN kennt kein Streben und Wünschen.
Die erste Übung für einen Anfänger sollte daher sein, auf den Lotussitz zu verzichten.
Stattdessen ein bequemes Sitzbänkchen auszuprobieren.
Und niemand hat die Erleuchtung nur wegen dem Lotus erlangt.
Die Haltung beim Zazen ist ein Spiegel des Geistes. Wer zu sehen vermag, benötigt kein Wort mehr. Was ist hier der Spiegel? :o)
Ich besitze einen ganzen Stapel Zen-Buecher. Soll ich nun daraus Sprueche zitieren? Da wuerde es mir vorkommen, als wollte ich mich hinter ein Zitat verstecken oder im Gegenteil mich mit dem Urheber gleichsetzen. Nur hat man doch selbst alle Faehigkeit, zu sagen, wer man ist und wie man ist. Unser Wortschatz dafuer ist gross genug. Was beweist das schon, zu sagen, ich war in "dem" Dojo oder in dem? Das gegenwaertige Dojo zaehlt. Sitze ich im Wissenwollen-Dojo oder im Dojo gegen Langeweile, Einsamkeit und Minderwertigkeitsgefuehl? Sitze ich im Dojo Traurigkeit oder Euphorie? Oder im Liebegeben-Dojo?
Moeglicherweise fuehrt das Zusammenkommen der verschiedensten gegenwaertigen Dojos zu unkonstruktiven Verhalten in dieser Kommune.
Lieben Gruss
allman
Danke für das Erlassen der Schläge und den Text, um dessen Übersetzung ich Dich nicht bitte. Die Truppe sagt mir nichts, obwohl ich den Titel schon hörte. Meine Welt ist das nicht. Ich stehe auch die Stille momentan.
Hallo, Ihr Lieben !
Nun, seit ca. vier Monaten beschäftige ich mich mit dem Thema Zen-Buddhismus.
Ich habe zwei Monate regelmäßig in einem Zen-Zentrum geübt, lese nun schon einige Bücher und ab und an praktiziere ich Zazen.
Mich würde es sehr interessieren, welche Beweggründe Euch veranlaßt haben, den Zen-Weg einzuschlagen.
Ich suchte eine Lösung, um mit meiner Unzufriedenheit - hervorgerufen durch eine längerwährende Arbeitslosigkeit und die unmöglichen Zustände in diesem Land (zumindest für "Fühlende") - fertig zu werden. Dazu könnte ich noch vieles schreiben, doch es ist schon die Essenz.
Mich würde es sehr interessieren, welche Beweggründe Ihr hattet, den Zen-Weg einzuschlagen.
Ich freue mich auf Eure Antworten.
Mit freundlichen Grüßen !
newplayer
Hallo Zusammen,
ich habe bemerkt, dass ich im Sommer immer weniger Lust zum Meditieren habe und dann auch schlechter konzentriert bin als im Frühling, Herbst und Winter.
Nun ist mir natürlich klar, dass dadurch das Joriki (Konzentrationsfähigkeit)in dieser Zeit abnimmt.
Es fällt mir auch schwer, die Grillfeier am See, die Radtour oder das Beachvolleyball abzulehnen, um mich in einen dunklen Raum zu setzen um mit der ZEN-Gruppe wöchentlich zu meditieren, während draussen die Sonne noch mit 30 Grad einläd.
Zu Hause Meditiere im Sommer auch nicht täglich, sondern nur etwa jeden zweiten Tag.
Daher meine Fragen an Euch:
1. Habt Ihr auch im Sommer weniger Lust auf Meditation?
2. Ist jemand der Meinung, dass man sich dazu zwingen sollte?
3. Ist jemand der Meinung, dass man sich dazu motivieren sollte?
4. Wie kann man sich dazu motivieren?
Danke und Gruß,
Peter.
Hi, such leute, die sich auch mit dem Thema Taoismus sich beschäftigen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch meldet.
Gruß Marcel
Schlussfolgerung aus "Vernunft"
Wenn alles Ausdifferenziert ist und jedes sich Identifizieren bewusst angenommen und abgelegt werden kann bleibt nur Soheit.
Alles ist leben für ein angenommenes und abgelegtes Morgen. Ich ist Gegenwart und hat nichts mit dem es sich identifizieren kann. Somit bleibt ihm nur die Differenziertheit mit seiner Umwelt. Ich bleibt ich und Umwelt bleibt Umwelt. Es ist dem Menschen nicht möglich Eins zu sein, Ich plus Umwelt, sein Leben ist immer Identifikation und Differenz. Wenn Identifikation länger aufrecht gehalten wird muss sie wissend gewollt sein. Nichterkennen einer Identifikation wird Leiden. Verweigerung des Bewusstwerdens einer Identifikation schafft Abhängigkeit.
liebe Grüsse
Helmut
Die höchste Stufe der Vernunft ist völlige Differenzierung. Die niedriegste Stufe der Vernunft ist eine völlige Unfähigkeit zu differenzieren, das heisst Identifizierung. Auf den höchsten Stufen kann jemand verstehen, dass die Sache nicht dasselbe wie ihre Bezeichnung ist und das Gegenstände einander zwar ähnlich sein können, aber nie gleich sind. ..... Rational zu denken ist im Grunde Differenzierung. Reagieren ist im Grunde Identifizierung.
Lese ich gerade in einem Buch das mir entlich die Möglichkeit verschaft Leben zu verstehen.
liebe Grüsse
Helmut
Hallo um Sieben nach Sieben,
Seitdem der "Berg" weiss, dass er ein Berg ist, spuert er sein Gewicht und sein Angekettetsein. Und nun wuenscht er sich ein Leben lang Beine, um diesem "Ewigen Ort" zu entkommen.
Ist doch unglaublich, was sich der Mensch alles wuenscht, um seiner Erkenntnis vom "Ewigen Alleinsein (Gewicht)" zu entkommen.
Einen allerherzlichsten Dank an die Existenz fuer so viele Moeglichkeiten der Befreiung. Ich kann sie gut verstehen, dass sie sich sowas gegen Ihr "Alleinsein" leistet.
Lieben Gruss
allman