Hallo zusammen. Ich habe mir mal überlegt, was es für uns Menschen eigentlich bedeutet, den Sinn des Wortes "müssen" zu verstehen: Ist das Prinzip
des "Müssens" nicht erst durch hierarchische Norm-
oder Gesellschaftssysteme entstanden? (Also z.B.
Staat, Kirche oder Firmenhierarchie)
Worauf ich hinaus will ist, daß es in der natürlichsten Form des Daseins meiner Meinung nach eigtl. kein "Müssen" gibt.
Die Gesellschaftsform oder manche irrwitzigen Gesetze wollen vorschreiben, was ich "muss".
Es heißt immer, das "muss" man so machen oder das
"muss" so geschehen.
Ich möchte am liebsten dieses Wort aus meinem Gedächtnis streichen und durch "kann" ersetzen.
Oder manchmal vielleicht auch durch "sollte".
"Muss" hat ja irgendwie etwas endgültiges, etwas, daß auf Leistung (Somit die Assoziation Erfolg > gut, Misserfolg > schlecht, also typisch für unsere Gesellschaft) abzielt.
"Kann" sagt mir, daß Möglichkeiten bestehen, etwas zu unternehmen, zu tun, zu handeln.
"Sollte" sagt mir, daß es gut wäre, eine bestimmte
Sache auf eine bestimmte Art und Weise zu erledigen.
Alle Dinge in der Natur folgen schon einem gewissen Rhytmus, doch ich denke, daß hierbei das Wort "Muss" keine Rolle spielt. Alles ist ein Wechselspiel von "Können" und "Sollen" (z.B. Wachstum, Pflanzenwelt, Tierwelt) Ich denke, der Mensch hat sich auch in dieser Form bewegt, bevor er die modernen Staatssysteme und Industrienationen geschaffen hat.
Ich weiß, daß es unmöglich ist, zu den "Wurzeln" des Menschseins zurückzukehren, das Rad der Zeit zurückzudrehen, doch könnten wir Menschen nicht ein bisschen mehr zur Natur zurückkehren?
Wie gesagt, wir können, müssen tun wir es nicht...
Grüße
Kann es sein, dass ich, wenn ich meine Verspannungen fühle oder meine Muskulatur spüre, diese dabei zucken und sich mein Körper relativ heftig bewegt, ähnlich wie kontrollierte Spastiken? Ich frage, weil ich wissen möchte, ob ich mir hier nur etwas einbilde oder meine Muskulatur beginnt die Verspannungen loszulassen. Ich kann das ziemlich spontan ohne direkt zu meditieren. Mir hat mal jemand etwas von Qi - Blockaden erzählt bzw. das ich meine Körper endlich fühle. Wieso kann ich den Zustand nicht länger als ein paar Sekunden halten ohne das es anstrengend wird?
Zunächst möchte ich Euch Willkommen heissen.
Eingangs möchte ich noch sagen, das ich mich bisher noch nicht tiefgründig mit dem Thema Buddismus auseinander gesetzt habe, aber hohen Respekt vor dieser Weltanschauung habe.
Mir kreisen jedoch noch einige Gedanken zu diesem Thema im Kopf und hoffe, das ich auch kritische Fragen innerhalb dieses Forums erwähnen darf.
1. Ist es innerhalb des Buddismus nicht verpönt, weltliche Besitztümer zu besitzen?
Wieso sehe ich dann Mönche,dessen Handgelenk eine Rolex schmücken und von Limosinen vorgefahren werden?
2. Wieso haben z. B. Lhamas Leibwächter? Glauben Sie nicht an das Gute im Menschen?
Ich hoffe nicht, daß ich mich mit diesem Beitrag unbeliebt mache, hoffe aber auf Meinungen von Euch.
Danke
Hallo Kollegen,
gestern Nacht, an einem Ort der Besinnung, nämlich der Toilette, traf mich eine Erkenntnis, die mich schwer erschütterte.
Ich tastete mich im Dunklen zum Lichtschalter vor, schaltete das Licht an und sah mich Auge in Auge mit einer Kakerlake.
Beide waren wir starr vor Schreck. Als ich dann, nachdem ich mir oft genug sagte "es ist eine Kakerlake, du und sie, ihr seid Eins" einen Schritt auf sie zu machte, verschwand sie in einer Ecke und ward seitdem nicht mehr gesehen.
Die gewählte Ecke befand sich in meiner ungefähren Nähe, ich spürte mich einen Hüpfer machen und es entwich mir ein Quiken.
Im Sitzen wurde mir klar, dass ich gar nicht will, dass diese Kakerlake und ich Eins sind, ich möchte bitte anders sein und vor allem getrennt, weit getrennt von ihr, wenigstens räumlich.
...
Es ist noch viel zu tun, läßt Meister Kakerlake wissen.
...
(hmmm... Mit der Eidechse die in der Wand des Wohnzimmers wohnt, fällt mir das Eins sein deutlich leichter.)
Was würdet ihr an meiner Stelle mit der Kakerlake machen?
Herzlichen Gruß
almaluz
Vor einer Weile habe ich als "Zen-Frischling" begonnen zu sitzen und meine Atmung zu beobachten. In letzter Zeit bin mehr und mehr dazu übergangen, nach einer kurzen "Phase des bewußten Atmens" das Nicht-Denken zu probieren. Mir gelingt es mittlerweile recht gut, die "Wellen des Geistes", ohne mich gestört zu fühlen, verebben und wieder anschwellen zu lassen. Soviel zu meiner Zazen-Praxis.
Vermutlich sollte ich bald in Betracht ziehen, in einer Zen-Gruppe zu sitzen. Hier liegt mein Problem: Ich habe Anleitungen zum Umgang mit Koan gelesen, selbst ein paar mal eines in mein Sitzen eingebaut und den Eindruck gewonnen, daß dieser Weg besser zu meinem Temperament paßt.
Anscheinend ist der Eigengebrauch der Sprüche jedoch problematisch. Ein passendes Koan sollte von einem Meister für seinen Schüler ausgewählt werden. Was tut man aber, wenn keine Zen-Gruppe verfügbar ist, die auf diesem Wege praktiziert? Wie handhabt Ihr das Koan, vorausgesetzt, Ihr lümmelt Euch nicht nur im Nicht-Denken herum?
Bin auf Eure Anregungen gespannt (auch solche, die mir bedeuten, daß ich gründlich auf dem Holzweg bin). ;)
Kann es sein, dass ich, wenn ich meine Verspannungen fühle oder meine Muskulatur spüre, diese dabei zucken und sich mein Körper relativ heftig bewegt, ähnlich wie kontrollierte Spastiken? Ich frage, weil ich wissen möchte, ob ich mir hier nur etwas einbilde oder meine Muskulatur beginnt die Verspannungen loszulassen. Ich kann das ziemlich spontan ohne direkt zu meditieren. Mir hat mal jemand etwas von Qi - Blockaden erzählt bzw. das ich meine Körper endlich fühle. Wieso kann ich den Zustand nicht länger als ein paar Sekunden halten ohne das es anstrengend wird?
Austausch aus tiefstem Herzen
Sich zeigen dürfen und alles aussprechen können
Verbundheit
Ohne Verletzungen und ohne Abhängigkeit
Liebe
Ohne benutzen und ohne Grund zum Zweifeln
Vertrauen
In das Leben ín den Augenblick in den Kontakt und an das Besondere dieses Moments
Fühlen
des großartigen Daseins Hierseins
und zwar gemeinsam
Teilen
die Verbundenheit das Erleben das Fühlen das Dasein
Freisein
von Zwängen von Dingen von Angst von Abneigung von Sehnsucht
Gesucht: Liebe
Guten Tag, die Damen und Herren !
Ich habe folgende Probleme ( oder Gedanken, da es "Probleme" ja eigentlich nicht gibt bzw. sie aus meinen Meinungen und Urteilen bestehen ? ) :
1.) Ab wann sind Emotionen egozentrisch und wann sind sie es nicht ?
1.2)Wenn ich Beispielsweise sehe, wie eine bestimmte Person Opfer eines Verbrechens wird, was sollte ich da tuen ? ( Diese Handlung scheint aus meiner emotionalen Sicht und aus der des Opfers sehr schlecht zu sein, aber was ist mit der Ansicht des Verbrechers ?<- debil? )
2.) Was ist mit meinen Gedanken über Kriege ?
Kriege : Aus Sicht des Planeten ein notwendiges("befreiendes") Ereignisse, aber aus meiner Sicht eigentlich unverantwortlich - dagegen "kämpfen", aber den Krieg trotzdem als "Wunder-Chaos" wahrnehemen ? )
3.) Folgende Frage zum Thema Meinungen :
Ansich sind Urteile oder Meinungen aus meinem kleinen egozentrischen Ich oder/und aus meiner (An-)Sicht über andere Personen, Dinge und Ereignisse entstanden, also nicht gerade von Relevanz , was den Übungsweg angeht, aber wie soll man in Schule/Studium/Beruf damit umgehen, wenn Urteile/Meinungen von mir gefordert werden ?
Danke und Entschuldigung für die etwas unstruktierte und fehlerhafte Fragestellung (und Orthographie)
Wo sind eigentlich die Frauen im Zen geblieben? gab es keine Zen Meisterinnen zu dieser Zeit, keine die dem Weg gefolgt ist? Ja, im Buddhismus sind die Frauen auch abwesend wie in anderen Religionen auch. Islam no Women, Chritentum- nur am Rande erwaehnt als fragwuerdig empfangende Mutter, Teufelsweib im Garten Eden oder als Hure.
Hinduissmus vielleicht die einzige Religion mit Frauen Power??????????????
jamady
Seit gegrüßt, Gleichgesinnte!
Als ich Beiträge dieses Forums gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass wiederholt darauf hingewiesen wird, dass man sich von einem guten Lehrer die richtige Sitzhaltung zeigen lassen soll.
Meine Frage: Warum ist die Sitzhaltung so wichtig? Und braucht man tatsächlich einen Lehrer dazu? Ich habe nämlich weder Zeit noch Geld und würde es gerne erstmal ausprobieren.
Danke für alle Antworten
Mörk
Hi,
ich hatte ja das mit dem Zen-Stammtisch in Berlin angeregt und nu dachte ich, dass
man ja mal Nägel mit Köpfen machen könnte...
(hab ein neues Thema angefangen, damit das auch wer liest hier ;-) )
also, ich würd vorschlagen:
10.8.04
20 uhr
im
"Buddha-Haus
Anschrift:
Akazienstr. 27
10823 Berlin (Schöneberg)
Preise:
Hauptgericht:
von 3 bis 9
Rubrik:
Tibetisch
Kontakt:
Tel.: 70 50 99 59
Anfahrt: U-Bahn: Eisenacher Straße, S-Bahn: -, Bus: 148, Tram: -
Öffnungszeiten:
tägl. 12-24 Uhr, Küche:
Dieses Restaurant
Stell dir vor, dir ist großes Unglück widerfahren. Du spürst, du bist sterbenskrank. Morgens erwachst du und spürst es, daß du sterben wirst. Abends gehst du zu Bett und fürchtest, am mogren nicht mehr zu erwachen.
Es ist morgend und du erwachst. Durch dein Fenster dringen Vogelstimmen, im Glas spiegelt sich das Gün der Blätter vom Baum auf dem Hof.
Du stehst auf und spürst es, daß du sterben wirst. Dein Körper ertrinkt im Elend, grau ist dir vor Augen. Jede Zelle atmet den Tod. Mit letzter Kraft stehst du auf und ziehst durch die Straßen dieser Stadt, gehst in den Park, triffst Menschen. Und spürst es so deutlich.
Nach Hause gekommen, brichst du zusammen vor Trauer, brichst zusammen vor Schmerz. Du verlierst es. Dein Leben. Was wirst du mit ihm verlieren? Nicht mehr erreichen wirst du, was du erreichen wolltest. Nicht mehr erhalten wirst du, was du erhalten wolltest. Nicht mehr tun können wirst du, was du tun wolltest. Das ist, was du verlierst. Und brichst zusammen in Tränen und schreist vor Schmerz, schreist laut, sehr laut. Es ist dunkel geworden, zu Bett gehst du nun. Noch bevor deine Augen sich schließen, noch bevor dein Bewußtsein erlahmt, noch bevor dein Atem erlischt da durchschaust du es. Und durchschaust all dein Streben, durchschaust all dein Streben.
Wie blind bist du dem Ziele gefolgt. So unwissend bist du gewesen und hast den Kreis nicht erkannt, in dem du dich bewegtest. Und du siehst, daß dein Streben nicht recht war, siehst, daß es nur zu Unglück führte, dich auf falsche Wege lenkte, weit weit weg von der Wahrheit.Du siehst, daß du die Wahrheit nicht wahr haben wolltest. Und du siehst, daß die Wahrheit so klar ist.
Du schläfst ein, sachte treibst du hinfort.Schläfst tief und lang und fest.
Als du aufwachst, spürst du, daß du sterben wirst. In deinem Körper wohnt der graue Tod, in jeder Zelle lauert er und drängt sich in dein Bewußtsein, in jeder Pore fühlst du das graue Elend.
Du stehst auf mit letzter Kraft und ziehst durch die Straßen dieser Stadt, gehst in den Park, triffst Menschen. Als du nach Hause kommst, brichst du zusammen vor Trauer. Dein Leben. Du gehst und nimmst mit dir so vieles. Nicht mehr wirst du sehen können das Leben deiner Familie, nicht den Kampf ums Überleben deines Freundes. Nicht mehr wird du die eine oder andere Hand reichen können in der Not, nicht das rechte Wort sagen zur rechten Zeit, nicht mehr dasein für die Einsamen.
Es ist dunkel geworden und du legst dich zu Bett. In deinem Herzen liegt eine weite Traurigkeit. Und der Wunsch, das Leben der anderen begleiten zu können.
Du schläfst ein, sachte treibt dich der Schlaf hinfort. Und du schläfst tief und lang und fest.
Es weckt dich Vogelgesang. Im Fensterglas spiegelt sich das Grün der Blätter vom Baum gegenüber. Die Sonne strahlt da draußen, der Himmel ist tiefblau. Du erwachst und merkst, daß du in diesem Moment noch lebst. Du lebst und fragst dich: Wieviele Momente wird es noch geben? Die Tränen der vergangenen Tage haben dein Herz freigespült. Nun sagt es dir sehr klar: Es gibt keine Zukunft. Nichts mehr zu tun, nichts mehr zu erreichen. Nichs mehr zu sagen. Es gibt keine Zukunft. Nur diesen Moment, nur diesen einen ewigen Moment. Und dein Herz füllt sich mit Freude, füllt sich mit Leichtigkeit. Du stehst auf, gehst durch die Straßen dieser Stadt, in den Park. Triffst Menschen. Und spürst tiefes Mitgefühl. Denn sie haben nicht erkannt, was du erkanntest. Sie sahen nicht, was du sahest. Kein Wort vermag jemals, es ihnen mitzuteilen. Du schenkst zwei Ohren. Du schenkst zwei Augen. Du schenkst dein Herz. Du schenkst Worte und Mitfühlen. Du schenkst. In deinem Herz ist Freude, Mitfühlen aber auch Leid. Doch jedes Leid, das in dir erwacht, ist nur ein Moment, der wieder vergeht. Nur ein Teil dieses Lebens, und du verstehst.
Hi,
gibt es unter den berlinern hier interesse, so etwas wie einen stammtisch zum thema zen einzurichten?
oder gibts das gar schon...?
übe seit einiger zeit wieder zen nach längerer pause und hätte lust, mich zwanglos mit anderen auszutauschen mal.
Gruß,
Carsten
Hallo ihr Lieben
Am Anfang Layman Ho am Ende Layman Ho.
Ich habe ihm viel zu verdanken ohne das ich es kann. Im Forum begegnete er mir als jemand der weiss wer ich bin ohne das ich es wusste. Das von ihm übersetzte Buch (deutsche Ausgabe: Verrückte Wolken) machte mir schlagartig klar was Zen ist.
Vieleicht bin ich eine verückte Wolke, vieleicht ist auch nur eine Wolke verückt geworden.
liebe Grüsse
Helmut
Ich danke Dir, Wolfgang,für deinen dauernden Beistand, denn ich habe dich nie vergessen.
Ich wünsche Dir Frieden
im Weg und im Leben.
Helmut
Hallo
kennt jemand HanShan. Soll ja unter Zennis bekannt und beliebt sein. Was genau ist denn darunter zu verstehen?
Fabian
Der Klang der Abendglocke.
Der Klang der Abendglocke bringt uns zum Gebet. Weder Glocke noch Ton wissen, bei ihrer Vereinigung, von unserer Vorstellung, sie wissen nicht einmal etwas von sich selber.
Während wir beten gehen sind sie schon vernichtet, vergangen, eben sie selber.
Ton ist Ton
Glocke ist Glocke
Warum gehen wir beten?
Weil wir diese wechselseitige Abhängigkeit,mit den aus in Vergangenheit stammenden Regeln einverstanden sind, sie vielleicht sogar brauchen.
Wir leben und sind sterblich und wir sind unsterblich. Wir sind nie geboren, nie geschaffen. Nicht ich und Körper und nicht Nichtich, Nichtkörper. Weder nicht Zweiheit noch Nichtzweiheit.
Nur Zazen ist das wahre Zen.
Zazen ist nicht Teilbar auch nicht in Soto, Rinzai. Zazen ist Tot Leben. Zen ist nur ein Weg, aber der geringste Zweifel macht Zen zu nur einem Weg. Nicht Zweiheit- nicht Nichtzweiheit.
Den Menschen helfen
in das Leiden zu tauchen.
Das ist das Gelöbnis des Bodhisattva.
Mit dem Leidenden im Mitgefühl sein(A)die Dinge und Nicht-Dinge genau anzusehen(R)das was gesehen, erkannt, empfunden wurde auszutauschen(K)
Dieses solange zu tun bis wechselseitiges abhängiges Schweigen als Antwort bleibt. Das grosse Schweigen des Friedens und der Leidlosigkeit. Ohne Schweigen Ohne Worte.
(die Klammern sind für Menschen die das ARK in seiner Höchsten Form erkennen wollen)(das wichtigste Dreieck von Hubberd)
Das grosse Mitgefühl des Bodhisattva ist eben das er den Leidenden plötzlich an den Abgrund stellt. Ihn so zu zwingen diesen zu sehen, um dann zu warten. Der Leidende muss selber springen, egal wie oft er sich abwendet. Der Bodhisattva hat grosses Mitgefühl. Er weiss das, wenn er zu zwingend wird ,der Leidende über den Abgrund springt und glaubt er hätte es geschafft. Dieser Sprung über den Abgrund oder auch schon das sehen des Abgrundes löst ein Satori aus. Es ist aber nur ein Satori nicht das eine Satori. Er wird den Leidenden wieder und wieder zum Abgrund wenden so lange bis...
Das grosse Schweigen des Friedens und der Leidlosigkeit. Das torlose Tor.
()
Senneko
Helmut wollte schon immer eine Katze kopieren, heute ist er schon fast eine.
liebe Grüsse
Helmut
Ps: Vom Wundeer der Seele, ein Büchlein das rein Christlich ist bildete einen Pfeiler und das Hannya Shinyo einen Anderen, genauso das Tao te King oder die Tora. Über diese Brücke konnte ich gehen. Auf deren Mittelpunkt war keine Brücke mehr.
Ohne jegliche Spuren zu hinterlassen,
Schwimmt die Ente auf dem Wasser hin und her,
Dennoch vergisst sie niemals ihren Weg.
(Dogen: Sanshodoei )
Hallo,
Ich hoffe ihr haltet mich jetzt nich für aufdringlich, aber ich wollte wissen ob jemand interesse an einer Fahrgemeinschaft zum Zentrum nach Dorsten oder Münster hat???
Komme aus dem Kreis Coesfeld.
Hätte aber auch interesse an E-mail Kontakt zu einem Zen- Praktizierenden, der mir vieleicht einige Tips geben kann:-)
Wenn ich morgens sitzen will, dann schlaf ich zum beispiel immer ein, da mich mein Sohn nachts immer auf trapp hält. Hat da einer einen Tip?
Und wie sieht das mit der Wut aus, ich bin leider ziemlich ungeduldig und aufbrausend.
Da komm ich wenn ich nen schlechten Tag habe nicht gegen an und ich ärgere mich hinterher über mein Verhalten.......
Naja ich denke ich hab jetzt genug geschrieben
()
Sunshine alias Schokokeks
Hallo
seid ihr eigentlich auf Zen und entspr. Literatur fixiert oder ist für euch auch das Tao te King von laotse oder z.B. Dschuang Tsi, die Klassiker des taoismus, ein Thema?
Schließlich sollen ja Zen-Buddhismus (oder Besser Chan-Buddhismus) und Taoismus viele gemeinsame Wurzeln haben, die sicherlich interessant sind.
Sehr neugierig,
Fabian
Das absolute Dharma, das ohne Irtum ist, ist Zazen. (Taisen Deshimaru-Roshi, Hokyo Zanmai)
Alles was es beschreibt ist nur Hilfsmittel.
Hallo Ihre Lieben.
Warum Zazen?
Es ist die absolute Methode den Körper und den Geist still-zu-legen ohne tot sein zu müssen.
Wir haben von Geburt an gelernt das wir tättig bewegt sein müssen um lebend zu sein. Wir haben nicht gelehrt bekommen das Zazen auch eine bewegte Tätigkeit ist. Zazen einigt uns mit dem "Kosmos", also bewegen wir uns, im Zazen, mit absoluter Geschwindigkeit. Wie soll ich, wenn ich Zazen verlasse, beschreiben wie es ist "Kosmos" zu sein, wenn ich es doch nur dem "Kosmos" offenlege?
Fahne oder Wind oder Geist?( Mumonkan Fall 29)
Im Zazen bewegt sich nichts, denn alles ist in absoluter Bewegung und nicht erkennbarem Stillstand, dieses ist erfahrbar aber nicht beschreibbar. (Relativitätstheorie)
Hier gibt es Freunde des Fotografierens. Seht euch eure Fotos an, nicht das Motiv sondern das Foto. Die Antwort: Der Geist bewegt sich.(Fall29) In eurem Verstand erfahrt ihr die Bewegungen des Motiv's, aber in Wahrheit bewegt sich nur das Foto aber nicht seine Abbildungen. Das Foto ist ein Abbild von Zazen. Beim wirklichen Erfassen macht man Zazen.
Wenn Zazen zur Erfahrung des Dharma geführt hat ist es Dir möglich Zazen immer zu üben. Der absolute Sitz wird dann auch erreichbar sein.
()
liebe Grüsse
Helmut
(SenTanryoku)
Hallo
was ist das Shobogenzo? Ich weiss nur, dass es von Dogen Zenji ist. Aber istes auch für Anfänger empfehlenswert? Und falls ja, welche Übersetzung bzw. Veröffentlichung sollte man sich anschaffen?
tia,
Fabian