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mipoohji:
"die Antwort muß jeder für sich selber heraus bekommen...laßt un also gemmeinsam nachdenken... "
Na da ist mal wieder ein kleiner Knoten drin... wir tauschen uns aus, aber denken muss dann doch jeder selber. Das ist auch völlig korrekt, denn wie Du sagst: Die Antwort muss jeder für sich selber finden. (Hab mal herausbekommen ersetzt)
mipoohji:
Ich erinnere mich dunkel an eine Stelle aus irgendeiner Upanishade. Dort wurde die Frage gestellt, wie es denn sein konnte, dass die Harmonie (ich glaube des Brama, aber das ist eigentlich wurscht, Ihr wisst schon welche) sich wandelte und es auch Disharmonie gab.
Die Antwort wurde auch gleich mitgeliefert, sie lautetet : "Irgendwie".
Für mich, auch wenn ich es oft anders versucht habe, ein Hinweis darauf, dass es eine Grenze gibt für intellektuelles Verstehen. Dasselbe offenbart Zazen (Meditation). Es ist entlastend, leidbefreiend, nicht immer alles genau wissen zu müssen und sich somit für alles verantwortlich zu fühlen.
Ist Euch schonmal aufgefallen, wie selten jemand zugibt, irgendetwas nicht zu wissen? Es ist nahezu tabu. Dabei ist es doch so, dass wir bei allem Denken nur sehr wenig wirklich wissen.
mipoohji:
Es ist, wie David weiter unten sieht, eine depressive Frage. Die Lösung kennst Du doch!
Du kannst das Leiden beenden, mindestens der Buddha hat gezeigt, wie.
Wozu also etwas bejammern wenn es eine Alternative gibt?
Diese Frage lässt Dein Herz zu einem Hasenfuß werden. Und Du sitzt davor wie das Kaninchen vor der Schlange...
Lass die Frage los, Du wirst keine Antwort finden.
Eine solche Frage ist unromantisch, aber sie kann zu Romantik führen.
mipoohji:
Mach Dir keine Sorge um ungelegte Eier...
Es gibt nichts, das nicht vergänglich wäre. Nur solange es ist, gibt es keinen Grund, seine Vergänglichkeit vorwegzunehmen.
schön, dass Du uns wieder Dinge erzählst die sich hübsch zenromantisch anhören.
Ich hab früher mal Laotse gelesen, bis ich bemerkte wie nichtssagend das war. Da hab ich Laotse (nur das Buch) weggeworfen.
Ich hab hier auch einen für Dich, ein original Mipooh, wenn auch angeregt durch ein Unsui:
Man kann unmöglich überhaupt denken, wenn man nicht an eine Erfahrung gebunden ist, auch dann nicht wenn man völlig ungebildet ist.
oder der (auch ein original Mipooh):
Verstrickt in Sprüche alter Meister, unverstanden zwar, ist Ungebundenheit nur eine Illusion...
oder der noch:
Romantik und Zen sind wie Wasser und Feuer. Laß die Hütte brennen oder geh schwimmen. Vergiß nicht, vorher Deine Kleider abzulegen. Sonst werden sie naß.
mipoohji:
Was Du denkst ist das eine, was real geschieht ist das andere...
Wenn jemand damit prahlt, würde ich vermuten, dass er keine hatte. Wenn jemand erklärt, wie sie zustande kam ... dasselbe.
Wenn jemand erzählt, was er zu dieser Zeit sonst noch so alles erlebt hat, womit er sich beschäftigt hat und was er glaubt, warum ihm das passiert ist, dann mag das aufschlußreich sein.
mipoohji:
Wo bist Du denn jetzt hingeraten?
Welche Wissenschaft soll das gewesen sein, die das individuelle Gehirn negiert? Da musst Du etwas mißverstanden haben.
Ebenso musst Du bei den Religionen etwas mißverstanden haben. Du weisst doch, dass sie oft mißbraucht werden und es dann nicht die Religion ist, die Kriege führt, sondern die Menschen, die sie nicht praktizieren.
Dass Du etwas besseres möchtest nehme ich Dir ab.
Also, mach´s besser...
Gruß
mipooh
(der sich wundert wie leicht man in ein Wespennest sticht...)
Mir ist manchmal unklar, ob Unsui das selbst nicht mitkriegt oder ob er nur nicht versteht, dass andere doch über ihre eigene Praxis aus derselben Weisheit schöpfen wie er...
mipoohji:
"...empfängst du die Welt ohne mullen und knullen, dann gibt es kein "Dein Wille" mehr, weil Schöpfer und Erschaffenes eins geworden sind, was sie immer schon waren..."
mipoohji:
Nun, dann dürfte ja alles in bester Ordnung sein. Dass wir alle auch erleben,dass da trennender und denkender Geist auch nicht sein kann, das dürften wir nach der langen Zeit des Kennenlernens doch voaussetzen. Schliesslich wissen wir zumindest voneinander, wass wir praktizieren.
Verbal befinden wir uns eben immer in Dualität und das ist doch völlig in Ordnung so. Hier gilt es doch nur, den Ausdruck des anderen stehenlassen zu können. Es sei denn, das ist nicht möglich, weil man bereits auf der Ebene von Dualität schwerwiegende Fehler entdeckt (wie bei R zB). Nur gegenreden, weil man an Nichtdualität erinnern möchte, halte ich für wenig sinnvoll.
Das kann man doch auch ausserhalb von Gegenrede immer mal tun.
mipoohji:
Vielleicht letzteres...
Denn, tatsächlich hat Helmut ganz unbefangen etwas gesagt, und ein Wirbel oder eine Besonderheit entsteht da ohne Dich gar nicht.
Wenn ich dieserart Diskussionen beobachte/mitkriege, habe ich oft den Eindruck, dass Du es bist, der trennt um dann dem anderen genau dies vorzuhalten.
wenn das Problem das Leiden ist, dann ist die Lösung das Aufheben des Leidens und nicht das Hier und Jetzt. Das ist lediglich die Zeit und der Ort, wo das Ganze stattfindet.
Nur insofern eine Suche ausserhalb eines Hier und Jetzt sinnlos und ausserhalb des eigenen Seins schonmal sowieso.
Dabei spricht aber überhaupt nichts dagegen, dass die Lösung sich durch Erfahrungen darstellt, die auch sonstwie genannt werden können. Auch eine Feststellung des Hier und Jetzt ist übrigens eine Erfahrung. Weiss nicht, wieso Du da unbedingt gegenreden musst...
Na da ist mal wieder ein kleiner Knoten drin... wir tauschen uns aus, aber denken muss dann doch jeder selber. Das ist auch völlig korrekt, denn wie Du sagst: Die Antwort muss jeder für sich selber finden. (Hab mal herausbekommen ersetzt)
Gruß
mipooh