Hallo
das Herzsutra ist ja wohl eines der wichtigsten Sutren im Zen-Buddhismus. Ich bin leider noch in keiner Zen-Gruppe, aber ich habe jetzt schon häufiger gelesen, dass dort das Herzsutra rezitiert wird.
Daher auch meine Fragen weiter unten. Zusätzlich würde mich interessieren, wie ihr das Herzsutra rezitiert? In welcher Sprache? Ich habe das gefunden, was mit "kan ji zai bo satsu" beginnt. Ist wohl japanisch??
Und wie geht das Rezitieren? Wird da jede Silbe gesprochen ohne besondere Betonung, so wie ein "Runterleiern" in Achtsamkeit? Da es ja eine fremde Sprache ist: Was empfindet ihr dabei? Denn den Sinn könnt ihr ja bei der Rezitation in so fremder Sprache nicht erfassen, oder macht das die Übung?
Fabian
Hallo
kennt jemand Links im Internet, von denen man sich mp3-Files mit Aufnahmen des Herz-Sutras, z.B. in einem Zen-Kloster, runterladen kann?
TIA
Fabian
Wenn ich was ueber Zen gelesen habe oder was darueber gehoert habe, dann hatte ich meistens den Eindruck, dass Zen ausschliesslich aus Zazen-Sitzen und aus Koan-Praxis besteht und dass beides unbegriffliche Praktiken sind, also unter Ausschluss des Denkens.
Nun ist Zen aber auch Buddhismus und damit sollten - meiner Meinung nach - auch Themen wie Zufluchtnahme zu den Drei Juwelen, Liebe und Mitgefuehl gegenueber allen Wesen, Leiden in seiner Vielfalt, Wiedergeburt, Karma, Ursache und Wirkung etc. etc. irgendwie Teil des Ganzen sein. Dies scheinen mir aber alles Themen zu sein, die (zumindest anfaenglich) analytisch, also denkerisch bzw. in gedanklicher Reflektion zu meistern sind.
Wie steht es also damit im Zen? Gibt es z.B. Zufluchtnahme? Wenn ja: Wie sieht das im Zen aus? Studiert ein Zen-Praktizierender?
Freue mich schon auf eure Hilfe in diesen (und weiteren) Fragen,
Tharchin
P.S.: Ich selbst gehoere der tibetischen Tradition an (ist vielleicht noch gut zu wissen).
Eine ungewöhnliche Frage. Vermutlich sind die lokalen Heiratssitten in Ländern, in denen der ZEN-Buddhismus verbreitet ist, vorrangig von nicht-buddhistischen kulturellen Einflüssen geprägt.
Aber gibt es auch eine ausgesprochene ZEN-Tradition, die bei Heiraten Anwendung findet? Und wie würden diejenigen hier, die sich als in der ZEN-Tradition praktizierend sehen, einen solchen Anlaß begehen, wenn die Partnerin/der Partner keine expliziten konfessionellen Bindungen besäße und somit keine anderen religiösen Rituale zu berücksichtigen wären?
Viele Grüße
Oli
Kann man trotz einer Beziehung "erleuchtet" werden? Mir kommt es allmählich so vor als würde ein Partner es eigentlich vollkommen unmöglich machen, weil man doch immer an der Person hängen würde und sie nicht verlieren möchhte.
Ich hatte noch nie eine wirkliche Beziehung, stehe aber vielleicht gerade am Anfang einer und merke zunehmend wie schwierig es wird sich damit abzufinden, dass es nur ein Privilleg und kein Recht ist mit jmd. zusammen zu sein. Ich bin nicht Eifersüchtig oder Klammere, merke aber wie sehr ich verletzt werden könnte, sollten sich die Gefühle meines Partners (auch die ich ja keinen Einfluss habe und haben will) ändern. Dadurch mach ich mich doch abhänig von etwas, oder?
Gassho an alle!
Zum wiederholten Male passierte es mir, dass ich nach dem Gefühl, so richtig gegen eine Schleuse geschwommen zu ein, so richtig fertig zu sein,einen Durchbruch erlebte,der ganz von alleine zu kommen schien.
Ich weiss heute, dass rein gedankliches Verarbeiten nicht zum Zen führt.Aber -Durchleben-
achtsam Durchleben. Hindurchgehen.
Ich wünsche Euch Frieden und Glück
()
Hannes
Hallo,
ich würde gern mal einen Retreat mitmachen, d.h. mich auf Zeit ganz aus der "normalen" Welt zurückziehen und "in mich gehen".
Ich weiß abr nicht wo. Gern würde ich das an einer authentischen Quelle des Buddhismus tun, also in Asien. Da habe ich 10-Tage-Retreats gefunden (z.B. das im Wat Suan Mokkh in Thailand, gegründet von Buddhadasa). Das kostet umgerechnet für 10 Tage ca. 70 Euro. Dazu noch der Flug! Nicht billig, aber Retreats hier im Westen kosten auch ihr Geld.
Hat jemand von euch schon mal solch einen Retreat gemacht? Und was haltet ihrvon solchen Retreats in Thailand, Sri Lanka, Burma etc.? Juckt es euch da nicht? Wo würdet ihr gern sowas machen?
@Mipooh, hast du von dem o.a. oer ähnlichen Retreats in Thailand gehört? Empfehlenswert? Würde dich auch mal besuchen kommen. ;-)
Fabian
()
Ich möchte diese Meditation mit allen teilen:
Möge ich friedvoll, glücklich und gelöst sein
in Körper und Geist.
Möge ich frei sein von Verletzung und Kränkung.
Möge ich frei sein von Wut, Verstrickung, Furcht und Ängstlichkeit.
Möge ich lernen, mich selbst mit den Augen der Liebe und des Verstehens zu betrachten.
Möge ich fähig sein, die Samen der Freude und des Glücks in mir zu erkennen und zu berühren.
Möge ich lernen, die Quellen von Ärger, Verlangen und Täuschung in mir festzustellen und zu erkennen.
Möge ich erfahren, wie ich die Samen der Freude täglich in mir nähren kann.
Möge ich fähig sein, frisch, gefestigt und frei zu leben.
Möge ich frei sein von Anhaftung und Ablehnung,
nicht aber gleichgültig.
Liebe Grüße
newplayer
()
Hi
Hat jemand von euch Erfahrung im Umgang mit Tachyonen bei Zazen.
Danke für eure Antwort.
()
Matt
Hallo zusammen!
Ich habe etwas gefunden, dass mich auf eine sehr insteressante theologische Sichtweise gebracht hat. Es ist aus einem Forum für gläubige Christen ( www.glaube.de). Ich will hier niemanden missionieren, aber ich fände es interessant, wenn ihr mir auch mal eure Meinungen zu meiner Idee postet würdet. Hier erstmal der besagte Beitrag aus dem Forum:
"Gnade für den Augenblick von Max Lucado
Die Weisheit von oben ist erstens heilig, sodann friedlich, freundlich, gehorsam. - Jakobus 3:17
Das Herz Jesu war rein. Tausende von Menschen sahen in Jesus den Retter und schauten zu ihm auf, dennoch begnügte er sich mit einem einfachen Lebensstil. Er wurde ständig von Frauen umsorgt (Lukas 8:1-3), dennoch hat man ihm nie lüsterne Gedanken vorgeworfen.
Menschen, die er selbst erschaffen hatte, verhöhnten ihn, dennoch war er bereit, ihnen zu vergeben, noch ehe sie ihn um Erbarmen anflehten. Petrus, der dreieinhalb Jahre mit ihm unterwegs war, bezeichnete Jesus einmal als "Lamm ohne Fehl und Makel" (1. Petrus 1:19).
Johannes gelangte, nachdem er die gleiche Zeitspanne mit Jesus verbracht hatte, zu der Überzeugung: In ihm ist keine Sünde (1. Johannes 3:5).
Das Herz Jesu war voller Frieden. Seine Jünger zerbrachen sich den Kopf darüber, wie die versammelten Tausenden zu speisen wären; nicht aber Jesus. Er dankte Gott für das Problem.
Seine Jünger schrien während des Sturms auf dem See Genezareth vor Angst; nicht aber Jesus. Er schlief.
Petrus zückte das Schwert, um mit den Soldaten, die Jesus verhaften wollten, zu kämpfen; nicht aber Jesus.
Er hob vielmehr die Hand, um den Knecht des Hohepriesters zu heilen. Sein Herz war voller Frieden."
Ich habe mir daraufhin Gedanken über andere Bibelgeschichten und die Einstellung von Christen angesehen und etwas interessantes entdeckt:
Wenn man die Bibelgeschichten (bes. das Neue Testament) in einer gescheiten Übersetzung (die Einheitsübersetzung divergiert z.B. gewaltig von dem aramäischen Urtext) von allen "christlichen" Bildnissen bereinigt, so fallen erstaunliche Parallelen zwischen Jesus und Gotama auf. Das deutet schon der obige Forumbeitrag an.
Wenn man mal etwas weiter geht und Gott (bzw. den Himmel) mit dem Nirvana vergleicht, so scheinen der Buddhismus, das Christentum, das Judentum und der Islam (wenn man den Kern dieser Religionen auf diese Weise betrachtet) die selben Ziele zu haben: Nächstenliebe, Selbstaufgabe und nicht zuletzt der Eintritt ins Nirvana bzw. in den Himmel/ins Paradies. Dazu noch etwas:
Wie hat man sich das Paradies vorstellen? In einem Buch über den Buddhismus habe ich gelesen, wie man es aushalten könne, tausend Jahre lang zu leben. Wenn man schon in seinem begrentzen Jahren seines Lebens mit Familie und Wohlstand nicht glücklich werden kann und immer mehr haben möchte, dann kann man es wohl kaum tausend Jahre lang aushalten. Wenn man es aber schafft, sich von all diesen Dingen loszusagen, dann kann man ewig leben und man ist auch glücklich.
Worauf ich hinaus will? Ganz einfach: Das Paradies stellen sich die meisten als Schlaraffenland vor, in dem man tun und lassen kann, was man will und in alle Ewigkeiten Party feiern kann (ist natürlich jetzt übertrieben ;-) ). Wenn man sich das Paradies aber so vorstellt, dass es nichts mehr zu erreichen gibt und wo es keine Gier, keinen Hass, keine Verblendung und somit auch kein Ego mehr gibt, kann man dieses Paradies dann nicht als Nirvana bezeichnen?
"Loslösung von allem Weltlichem" - Diese Forumuliereung taucht sowohl im Buddhismus, als auch im Christentum auf (ich lasse das Judentum und den Islam aus den folgenden Überlegungen raus, aber wenn man Jesus streicht, stimmt das auch mit diesen Religionen überein). Es ist auch das, was gelehrt wird. Beispiel: Viele Christen glauben, dass sie sich selbst aufgeben, wenn sie ihre Seele Christus übergeben. Das heißt doch auch, dass sie nach nichts Weltlichem, also nichts für ihr Ego/ihr Ich, erreichen wollen, oder? Es heißt in der größten Weltreligion auch, dass Christus der einzige Weg ist, seine Sünden zu vergeben zu bekommen und somit in den Himmel zu kommen. Sünden definiere ich hier als Gier, Hass und Verblendung.
Weiter heißt es, dass Jesus reinen Herzens und ohne Sünde war (der obige Forumbeitrag). Betrachtet diesen Satz dochmal unter meiner obigen Definiton des Wortes "Sünden". Fallen euch schon die Parallelen zwischen Jesus und Gotama auf? Es geht noch weiter:
In dem aramäischen Urtext des Johannesevangeliums (liegt mir leider nicht vor und ich kann auch kein Aramäisch, aber einer aus einem christlich-gläubigen Forum kann es und hat mir freundlicherweise einige Stellen übersetzt) steht geschrieben, dass Jesus nie Fleisch aß, seine Jünger ermahnte, nie ein Lebewesen - ob Mensch oder Tier - zu töten oder zu verletzen, und sie der Wichtigkeit der zehn Gebote erinnerte. Die zehn Gebote habe übrigens erstaunliche Ähnlichkeit mit den fünf Regeln des Buddhismus (weiß die korrekte Bezeichnung gerade nicht - wenn es denn eine gibt).
Ich könnte euch jetzt noch Dutzende solcher Ähnlichkeiten präsentieren, aber ich denke das ist unnötig. Ich hoffe ihr habt verstanden, wie ich diese Ähnlichkeit zwischen Jesus Christus und dem Buddha Siddhartha Gotama gemeint habe - beide wollten ihre Anhänger (eigentlich allen Menschen) das Gleiche sagen - nur auf zwei verschiedenen Wegen. Jesaja, Muhammed, etc. haben das in meinen Augen auch getan; darauf, ob sie selber Buddahs waren, möchte ich mal nicht eingehen. Auf diese Weise lässt sich das ganze jedoch meiner Meinung nach auf das Judentum und den Islam übertragen. Auf die Frage, wie es denn mit dem Hinuismus und den anderen kleineren Religionen aussah, habe ich mich ebenfalls noch nicht beschäftigt.
Auf eines möchte ich noch eingehen: Die Geschichte, dass Jesus immer im Namen Gottes gepredigt hat. Ich weiß nicht, ob er es wirklich getan hat, damit ihm die Menschen (besonders die damaligen Juden) leichter folgen konnten (etwas auf Gott/Jachweh bezogenes erschien ihnen sicherlich Glaubwürdiger als die vier Weisheiten), oder ob es die späteren Evangelisten aus eben diesem Grund getan haben. Das lässt sich aufgrund der Überlieferungen eh nicht sagen. Aber ist das nicht egal, welchen Weg zwei Menschen gehen, solange sie am selben Ziel ankommen?
Ich danke euch fürs lesen und freue mich schon auf eine Diskussion. Danke!!!
Mörk
1. Durch Kensho wächst das Ego, wann platzt es? (Meine eigene Antwort ist: beim Satori; da ich ein Kensho kenne, genauer: ich meine nicht die gebräuchliche Interpretation die Kensho und Satori auf die gleiche Ebene stellt, sondern den erfahrbaren Unterschied)
2. Wieso gibt es dann eine Bestätigung des Meisters wenn ES erreicht ist oder warum wenden sich viele Übende ab, bevor sie das erreichen was es zu erreichen (oder nichterreichen) gibt? Ich kenne einige, die auf dem Weg plötzlich denken, dass sie etwas erreicht haben und jetzt selbst zu lehren versuchen oder ungeduldig dem Meister vorwerfen, seine Lehre sei falsch und sich abwenden.
3. Wie unterscheidet ihr die transzendente Weisheit die jemand bei bestimmten Übungen (meditieren) besitzt, mit denen die jemand jederzeit auch im Alltag hat?? und warum werden Mönche, die etwas erreicht haben im ZEN dann in die Welt geschickt und arbeiten dort u. a. als Manager?
Hallo allerseits!
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Zen (wie einige vielleicht noch wissen), aber die einzige erreichbare Zen-Gruppe trifft sich immer dann, wenn ich nicht kann (daran lässt sich leider nichts ändern). Deshalb lese ich mich gerade mit Hilfe von Herrn Suzuki ein, obwohl mir bewusst ist, dass hier im Forum schon öfters gesagt wurde, wie wichtig der Anschluss an eine Zen-Gruppe ist (vor allem wegen der Haltung bein Zazen).
Größtest Problem: der Lotus-Sitz. Setze ich mich so auf den Boden und versuche mich den Beschreibungen entprechend hinzusetzen, streiken meine Knie. Keine Angst - es sind keine Schmerzen, aber es geht einfach nicht.
Mir ist dann aufgefallen, dass es erheblich leichter ist, wenn der Hintern ein wenig höher ist. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum so häufig Sitzkissen verwendet werden.
Und damit zu meiner Frage: Kann ich den Lotus-Sitz auch ohne Sitzkissen oder Futon hinbekommen? Und kennt jemand einen guten Ersatz (Wolldecke funktioniert nicht - habe ich schon ausprobiert ;-) )?
Ich danke euch!
Gassho!
Moerk
Wollt ihr euch wirklich mit Zen auseinandersetzen?
Ich glaube, dass das hier der falsche Weg ist.
Ist es für uns (im westen geborene) überhaupt möglich?
Seid ihr dazu bereit, oder sucht ihr Lebenshilfe?
Wünscht ihr euch Satori oder seid ihr einfach am Thema interessiert?
Beim Samadhi-Vipassana ist es erlaubt, die Hände einfach ineinanderzulegen, wobei der eine Daumen locker auf dem anderen liegt, wie auf diesem Bild zu sehen ist:
http://img179.exs.cx/img179/880/tai314suanmokkhmonk3gd.jpg
Ich habe beim Sitzen den Eindruck, daß es in der oben gezeigten Haltung besser gelingt, Atemachtsamkeit und geistige Ruhe zu erreichen, als mit der zazenüblichen Haltung.
Was soll ich nun tun? Entscheide ich mich, in nächster Zeit endlich einmal eine Sangha in der Nähe aufzusuchen (das Zen-Dôjô Shôbôgendô in H), dann wird mir die dortige Zen-Meisterin sicher auf die Hände klopfen und auf der bekannten Zazen-Haltung bestehen. Entscheide ich mich aber, keine Sangha aufzusuchen, sondern wie bisher allein zu sitzen, dann wird dieses Forum weiterhin unter Fragen wie dieser zu leiden haben.
Liebe Grüße
Oli
Hallo
ich beschäftige mich noch nicht lange mit Buddhismus. Nun stellt sich mir die Frage, wie der Alltag eines Buddhisten aussehen sollte.
Gut, SITZEN ist bei euch sicherlich an jedem Tag Standard. Aber was tut ihr regelmäßig darüber hinaus? Sollte man Literatur lesen wie etwa Sutras? Und was macht ihr noch so?
Ich hoffe, ihr verzeiht diese etwas indiskrte FRage, aber es interessiert mich einfach, wie Buddhisten, die nicht das Mönchsleben, sondern das Laienleben gewählt haben, ihre Religion oder Philosophie praktisch leben.
Peter
Hallo an alle!
Ich bin neu hier und wollte mich deshalb kurz vorstellen (obwohl: eigentlich kennt ihr mich ja schon alle :-) ):
mein Name ist Jörg und ich beschäftige mich seit ca. 10 Jahren mit Buddhismus und insbesondere mit Zen.
In irgendwelche Übungen hat das bis jetzt noch nicht gemündet, ich schwafle im Moment noch gerne herum und hänge an irgendwelchen Ideen und Wörtern.
Deshalb meine erste Frage:
ich habe in letzter Zeit viel Alan Watts gehört. Er hat natürlich auch davon erzählt dass es keinen Denker der Gedanken gibt, sondern nur Gedanken. Soweit alles klar.
Meine Frage ist nun: das wäre ja dann eine deterministische Sichtweise, oder? Man KANN selbst nichts ändern da es ein Selbst NICHT GIBT.
Wie seht ihr das?
Sorry für meine verwirrten Worte mit denen ich euren Frieden störe.... :-)
lg,
Japhy
Vorerst erstmal Hallo an alle die sich Zeit nehmen um das zu lesen und ein Danke an alle die hoffentlich antworten werden!
Vorhin hatte das Forum mein Geschriebenes "verschluckt" daher fasse ich mich kurz(ohne dabei jetzt unhöflich wirken zu wollen).
Ich habe erst seit kurzen mit Zazen(wenn man das was ich mache so nennen kann) angefangen, Interesse für den Buddhismus ist bei mir allerdings schon länger vorhanden. Nun stehe ich leider mit meinen Fragen und Erfahrungen ,was Zazen angeht, alleine da. Deswegen wende ich mich an euch.
Etwas das mich beim Zazen sehr irritiert ist folgende Beobachtung:
Nach ca. 1 Woche regelmässigen sitzens bekahm ich während der Meditation das Gefühl meine Hände würden sich mir "entfremden". Nicht das sie taub würden, ich hatte nur den Eindruck ich würde in der Linken wie in der Rechten die Hand einer anderen Person halten. Das irritierte mich anfänglich sehr(vorallem da es sich plötzlich einstellte) und es tritt nun immer schneller ein.
Trotzdem kann ich es nicht einfach hinnehmen und werde dadurch immer wieder aufs neue abgelenkt.
Eigendlich bereitet es mir sogar Unbehagen sodass ich das sitzen schon deswegen abgebrochen habe.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wie könnte ich damit umgehen?
und wenn wir schon dabei sind:Gibt es Bänderdehnübungen um den vollen Lotussitz zu erreichen?
Danke nochmals im Vorraus.
Hallo Ihr Lieben
zum Thema Zen Filme
Wenn ich Fear of Darkness mit Die Angst der Dunkelheit übersetze wird es noch interesanter.
(is das korrekt?)
In der Dunkelheit ist nichts, nichts fürchtet das Licht.
In der Dunkelheit ist nichts, Nichts fürchtet das Licht.
In der Dunkelheit ist Nichts, nichts fürchtet das Licht.
In der Dunkelheit ist Nichts, Nichts fürchtet das Licht.
In dem Film geht es um die Angst eines Kindes vor den Wesen der Dunkelheit die für Dieses Realität werden. Der Satz der es von dieser Angst befreit ist oben geschrieben. Was ich mich nun frage ist: Welcher Satz ist gemeint?
Das schöne ist eben das der Satz deutsch ist. Ich weiss nicht ob der Satz auch so im Englischen funktioniert.
liebe Grüsse
Helmut
Hallo liebe Forumteilnehmer.
Ich habe zwar nur ein paar Bücher von Suzuki gelesen. Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden, aber wird nicht immer wieder betont, dass man sich nicht so viele Gedanken um Zen machen soll?
Nicht über den Unterschied zwischen Leerheit und Leerheit, über die graduelle Erleuchtung im Unterschied zu einer nicht-graduellen sinnieren soll?
Dass man zuerst seine Schalen waschen soll, d.h. Arbeiten, Steuern zahlen, in Urlaub fahren, Liebe machen?
Aber wenn es ein Internet-Forum gibt, das sich genau um das dreht ist das doch beinahe widersprüchlich?
(Damit will ich dieses Forum nicht werten, sondern suche Gedankenaustausch)
Hallo
ich hoffe, ihr nehmt meine Frage ernst und lacht mich nicht aus. Ich bin noch Anfänger beim Sitzen. Im Augenblick sitze ich täglich zwischen 5 und 10 Minuten. Und dabei versuche ich, mich auf den Atem zu konzentrieren. Und als Hilfsmittel, wie oft beschrieben, nutze ich das Zählen des Ein- und Ausatmens.
Nun meine Frage: Beim Zählen habe ich Probleme, wenn ich mir Zahlen als Figuren vorstelle. Wenn ich mir die Zahlen als Wort (z.B. "eins, zwei") vorstelle, ist es einfacher und ich kann mich länger konzentrieren. Aber: Ist die Vorstellung eines WORTES überhaupt sinnvoll?
Bin mal gespannt, was ihr meint. Und: bitte ernst nehmen meine Frage!
Anita