Zazen ist für nichts gut. Es gibt nichts zu erreichen.
Diese Aussage der unzählbaren Meister hat mich schon oft zur Verzweiflung gebracht. Wie kann ich dann Sitzen, wenn das alles für die Füße ist?
Dieser Zustand ist Zweifel. Eine große Frage und keine Antwort in Sicht. Keiner da der dir das erklärt. Ich bin sitzengeblieben, inmitten des Zweifels, ohne zu wissen was ich da tue, ohne dem einen Namen geben zu können.
Unser Verstand versucht immer alles zu verstehen, alles wird mit einem Etikett versehen, eingeordnet. "Ja das kenne ich, das hatte ich schon mal" Das ist kein Zweifel, das sind die ausgetretenen Pfade, die wir bis zum Überdruß kennen und die uns nicht wirklich weiter gebracht haben.
Es ist gut Zweifel, Nicht-Wissen auszuhalten. Nicht gleich nach einem Guru zu suchen, der die Frage vielleicht doch für uns beantworten kann. Das ist es was wir dann doch meistens gerne tun, oder?
Also was tun? Immer weiter gehen, Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug - Not-Knowing!
Ich habe von einem Gespräch zwischen Schüler und Roshi gehört. Der Schüler war frustriert. "Ich verstehe nicht, ich mache keine Fortschritte" sagte der Schüler.
Der Roshi darauf hin: ""Wer hier etwas versteht, wird sofort rausgeworfen (aus dem Dokusan-Raum)"
Sundro
Locker oder angespannt?
Als Meister Shintenkyô Hauptmönch bei Meister Kisû war, fragte ihn dieser: Ich habe gehört, dass du Leuten stets jene Geschichte erzählst, wie eine Frau aus tiefer Versenkung gerissen wurde . Stimmt das? Shintenkyô sagte: Nichts . Kisû fragte: Bist du nun locker oder angespannt? Warum sagst du: Nichts? Shintenkyô erwiderte: Wenn er ein wahrer Zen-Mönch ist, fehlt es ihm nicht an Salz und Soße. Kisû ließ dem Koch ausrichten, er solle für den nächsten Tag nur weißen Haferschleim vorbereiten.
Meister Kidô:
Einem Verhungernden das Essen wegschnappen.
Meister Hakuin:
Die Undankbaren werden alte Schulden nicht erlassen.
Wohin gehen die Buddhas?
Ein Mönch fragte Meister Nan-in: Wohin gehen alle Buddhas? Nan-in sagte: Wenn sie nicht in den Himmel gehen, dann in die Hölle. Der Mönch fragte: Wie steht es mit Euch? Nan-in sagte: Weißt du nicht, wo dieser alte Mann enden wird? Der Mönch wollte gerade antworten, als Nan-in ihm mit seinem Stock auf den Mund schlug. Dann bat er den Mönch, näher zu kommen, und sagte: Eigentlich hättest du das tun sollen und schlug ihn noch einmal mit seinem Stock.
Meister Kidô:
Anstatt verwirrt zu sein, schaue der Mönch mit dem Auge, zeige mit dem Finger.
Meister Hakuin:
Der Distrikt Yû ist immer noch in Ordnung.
Es sind die Menschen südlich des Flusses, die am meisten leiden.
[ich hatte mich mal wieder vertippt, der letzte Teil hätte im Titel als Teil (6) bezeichnet werden müssen, hier also nun der letzte Teil, aus einer ehemaligen Website der Sotoshu]
Jenseits von Wörtern bedeutet alle Wörter (Gongo dôdan)
Menschen neigen zur Ansicht, dass Zen die Sprache und Worte ablehnt und allein auf der Erfahrung fußt, mit der innere Vorgänge verstanden werden sollen. Dennoch nutzt man im Zen unzählige Bücher, die Aphorismen und Gedanken anerkannter Mönche enthalten. Dieser offensichtliche Widerspruch offenbart einiges über die tiefgründige Zen-Welt der Worte. Ein Ausdruck demonstriert den Zen-Denkansatz: Jenseits von Worten und Intellektualisierung (gongo dôdan). Er trifft generell auf den Buddhismus zu und fand sogar Eingang in die japanische Umgangssprache.
Östliche und westliche Gedanken
Im Westen und in der Sphäre des christlichen Einflusses neigen die Menschen dazu, in Worten zu denken und sich mit diesen auszudrücken. Im ersten Evangelium des Heiligen Johannes heißt es: Am Anfang war das Wort, und das Wort kam von Gott und das Wort war Gott." Westliches Denken basiert und entspringt aus der Idee, dass das Wort schon immer existierte, von Beginn der Schöpfung an.
Der Buddhismus lehnt andererseits das Denken sowohl über Dinge als auch über Worte an sich ab. In buddhistischen Sutras steht geschrieben, dass kein Ding, ohne jegliche Ausnahme, absolut ist, und dass alle Dinge in der Welt einfach so existieren, wie sie sind und nicht in Worten ausgedrückt werden können. Andere Sutras leugnen die Existenz eines solchen Dualismus wie stark-schwach, rein-unrein und brauchbar-nutzlos, und sie lehren, dass nichts vollständig verbal ausgedrückt werden kann.
Kein einziges Ding ist absolut, alles kommt ins Leben, entwickelt sich und verlässt das Dasein als ein Ergebnis von wechselseitig-direkt und beiläufig wirksamen Ursachen. Dieser grundlegende buddhistische Gedanke [des Mahayana] beeinflusste den Geist des Zen.
Worte und Taten
Ein bestimmtes Buch, welches die Frage-und-Antwort-Methode benutzt, um die Essenz des Zen auszuloten, enthält den folgenden Dialog, welcher auf der Doktrin basiert, dass die Wahrheit jenseits aller Worte ist:
Frage: Was ist die Bedeutung der Aussage im Sutra, dass alle Dinge jenseits von Worten und Intellekt sind?
Antwort: Wörter enthalten Bedeutungen. Aber die Bedeutung zu erklären heißt, dass sich die Worte auflösen. Wenn dies so ist, hat die Bedeutung keine Substanz. Aus diesem Grunde ist das Fehlen der Substanz das wahre Wesen, welches nicht komplett in Worte gefasst werden kann. Dies ist die Bedeutung des Satzes: jenseits aller Worte und allen Intellektes.
Im alltäglichen japanischen Jargon bedeutet gongo dôdan etwas Unglaubliches oder etwas jenseits der Grenzen. Die Bedeutung im Zen ist allerdings wesentlich wichtiger. Im Kapitel Ango des Shôbôgenzô lehrte Dôgen Zenji Folgendes: Gongo dôdan besagt, dass menschliche Handlungen nicht in Worten ausgedrückt werden können. Aber da ist Übung, in der alle Worte existieren.
All unsere Tage beinhalten Aufstehen, Stuhlgang, Waschen, Essen, Arbeiten, Trinken von Tee oder Kaffee, Reden mit Freunden, Einkaufen, nach Hause zurückkehren und schließlich das Zu-Bett-Gehen. Diese Dinge haben sich seit der Zeit des Yoshida Kenko (1283-1352)nicht geändert, der im Tsurezuregusa schrieb: An einem Tag verbringt der Mensch eine Menge Zeit unaufhörlich damit, zu essen, zu trinken, sich zu entleeren, zu schlafen, zu sprechen und zu agieren." Dieser Zyklus ist das, was Dôgen Zenji mit menschlichen Handlungen meint.
Alles, was wir tun mehrmals täglich essen, Stuhlgang, tägliche Konversation und so weiter - hat Bedeutung. Mit der Bedeutung beschäftigt zu sein, stellt Worte über sie in den Schatten. Worte haben keine greifbare Form, wirkliche Handlungen wie Essen beispielsweise schon, welche auch unwiderlegbar unabhängig von Worten existieren.
Die eigentlichen Handlungen implizieren alle Worte. Dies drückt anschaulich die Welt des Zen aus, in der das Sein jenseits aller Worte und allen Intellektes tatsächlich alle Worte meint.
Hallo,
ich habe folgendes Problem.
Ich bin ein sog. absolute Beginner, also jemand ohne jegliche Erfahrungen mit Frauen, durch eine unglückliche Entwicklung ..., ohne das jetzt weiter auszuführen.
Ich kannte nie etwas anderes als die Sehnsucht nache einer Frau, sodass es mich im Laufe der Jahre nur noch quält. Ich versuche das Ganze durch viel Arbeiten zu betäuben, bin müde und möchte nur noch meine Ruhe haben.
Die Frage die sich mir stellt, gibt es einen Weg, diese Sehnsucht, die mich nur noch leiden lässt, wenn ich mal nicht arbeite, soweit herunterzufahren oder abzuschalten, das es mir nicht mehr das leben schwer macht ?
Der einzige wunsch den ich noch habe ist, einfach damit meinen Frieden finden zu können und einfach nur ruhe zu haben. Auch mal Urlaub machen zu können, ohne das es mich leiden lässt ???
Daher interessiert mich der Weg der Shaolinmönsche was das Meditative anbelangt.
Gibt es da möglichkeiten, wenn ja was kann ich tun, was ist möglich ?
Gibt es in Deutschland irgendwelche Meister, die einen das beibringen können ?
LG
Budda0
Schlag das Gras!
Eines Tages hörte Meister Rakuho einen Gehilfen sagen: Die Lehre, die von Sôjô* verbreitet wird, ist wirklich außergewöhnlich. Rakuho meinte: Sôjô ist außergewöhnlich, doch unseren Gründervater hat er nicht verstanden. Der Gehilfe war sprachlos.
Meister Kidô:
Schlag das Gras, erschrecke die Schlange!
Meister Hakuin:
Öffne den Mund, und die Eingeweide liegen bloß.
(* Auch Shironjû-Schule genannt.)
Die Teetasse
Der Schriftsteller Kanbunkô sagte zu einem Mönch: Ich habe gehört, dass du die Gedanken aus dem Jôron darlegst. Stimmt das? Der Mönch bejahte. Kanbunkô fragte: Laut dem Jôron gibt es vier Dinge, die sich nicht ändern. Ist das richtig? Der Mönch bejahte erneut. Da zerbrach Kanbunkô eine Teetasse und fragte: Ändert sich dies hier oder nicht? Der Mönch war sprachlos.
Meister Kidô:
Wenn du nichts erlebst, wirst du kein bisschen Weisheit erlangen.
Meister Hakuin:
Gehe mit erhobener Faust aus.
Wetering, Janwillem van de: Ein Blick ins Nichts.
Erfahrungen in einer amerikanischen Zen-Gemeinde. Aus d. Amerikan. v. Klaus Schomburg. Rowohlt-TB. (1992), 220 S., rororo transformation 7936, Kt.
Der Meister deutet auf ein Stück Kork, das vorbeischwimmt; es hat im Feuer gelegen und ist halb verkohlt. "Jenes Stück Kork ist deine Persönlichkeit", erklärt der Meister. "Bei jeder Drehung, bei jeder Veränderung der Umstände, bei jedem Konflikt, bei jeder Niederlage, bei jedem Sieg bröckelt etwas davon ab." Du siehst den Kork an. Stücke lösen sich und verschwinden. Der Kork wird kleiner. "Er wird kleiner", antwortest du nervös, "immer kleiner." Die ruhige Stimme des Meisters ist ganz nahe. Er spricht englisch, du kannst ihn gut verstehen. "Bis nichts mehr davon übrig ist", sagt der Meister.
Raus!
Meister Sekkan fragte einen Mönch: Wo bist du neulich gewesen? Der Mönch sagte: Im Nô-Distrikt. Sekken zog einen Jungen auf seine Seite, gab ihm eine Ohrfeige und schrie ihn an: Raus! Der Mönch war sprachlos.
Meister Kidô:
Ich habe hier und dort praktiziert, aber das ist das erste Mal,
dass ich einem solch großen Meister begegnet bin.
Meister Hakuin:
Die Augen eines Weisen.
Abends im Wald
Meister Sekken fragte einen Mönch: Wenn du abends im Wald Halt machst, wo wirst du dann am Morgen sein? Der Mönch antwortete: Ich habe niemals Zen praktiziert. Sekken sagte: Du wirst lebendig in die Hölle fahren. Der Mönch erwiderte nichts.
Meister Kidô:
Wem ist solche Güte nicht von Nutzen?
Meister Hakuin:
Hilfe! Hilfe!
Wie kommt das?
Immanent
Es gibt Momente im Leben die einem die einen in den Wahnsinn treiben und es gibt Leben, die, so scheint es zumindest für den Augenblick, aus unzähligen dieser Momente bestehen. Doch dann gibt es auch wieder Tage an welchen einem klar wird dass man einzig und allein Schöpfer dieser Momente ist und die traurige Erkenntnis, dies viel zu lange das Produkt der eigenen Lethargie und Bequemlichkeit gewesen zu sein.
Ich könnte mir folgende Geschichte vorstellen
Ein talentierter und leidenschaftlicher junger Mensch, möchte ein Instrument erlernen. Dieses Instrument ist ähnlich einer Gitarre jedoch hat es nur zwei Saiten. Er entschließt sich also einen Lehrer zu suchen und seine Ausbildung zu beginnen. Nach ein paar Unterrichtseinheiten und einer gehörigen Portion Talent sowie dem dazugehörigen Fleiß wird er in der Lage sein die erste Saite seines Instruments zu verstehen und auch einige Melodien zu erzeugen. Doch was passiert nun? Anstatt seine Ausbildung fortzusetzen, beginnt er seinen eigenen Weg zu gehen und seinen eigenen Stil zu finden, er trennt sich von seinem Lehrer und nimmt keinen Unterricht mehr. Was als aufregender und romantisch gefärbter Zauber beginnt transformiert sich in einen bedauerlichen und dem Individuum selbst nicht transparenten, kreativen Selbstmord. Natürlich kann es durchaus sein, dass der Schüler auf dieser einen, ihm vertrauten Saite, Melodien hervorbringen kann, welche sich seinem Lehrer vielleicht niemals erschließen würde. Was aber würde erst entstehen wenn das Instrument vollständig erlernt wäre? Ein wahrer Meister mit virtuosem Spiel
Jeder Mensch hat ein kontinuierlich wachsendes Repertoire an Gedanken, Vorstellungen, Gefühlen und auch Problemen sowie den dazugehörigen Lösungen. Die Frage ist doch warum gelingt den wenigsten Menschen ihr vorhandenes Potential auszuschöpfen und ein Meister ihres eigenen Lebens zu werden. Ich möchte meinen, die Lösung ist so greifbar wie der Dreck unter den eigenen Fingernägeln.
Ich unterstelle jedem Menschen die Fähigkeit aus Fehlern zu lernen und richtige Entscheidungen zu treffen. Ich möchte diese Fähigkeit ein von nun an als Talent bezeichnen, etwas das man sich nicht verdient hat sondern von Geburt an in sich trägt. Es gibt sozusagen eine innere Weisheit welche einem zu jeder Zeit offensteht. Was aber hindert uns daran dieses Talent zu nutzen und warum sind wir oft nicht bereit aus unseren Fehlern zu lernen und treffen immer und immer wieder die falschen Entscheidungen? Die Antwort ist recht simpel, es ist uns zu mühselig denn es erfordert Ausdauer und Disziplin. Jedoch könnte ich mir vorstellen dass die Energie welche wir in unsere Unzufriedenheit stecken, weit mehr als ausreichend dafür wäre unser Talent richtig zu nutzen und die Dinge mit Konsequenz umzusetzen welche wir von Herzen für richtig halten, anstatt uns mit dem Spiel auf einer Saite zufrieden zugeben
Ai - Ki - Do ist auch ZEN und ich würde mich freuen,wenn alle die Asai kennen mal mit mir die Phylosophie vom Ai - Ki - Do zusammentragen würden
1.Ai ist die Aufmerksamkeit und das Grundprinzip auch des ZEN
2.Ki ist das Universum und das Abrollen und wieder aufstehen.
Im ZEN gibt es keine Verlierer,wenn Du gefallen bist mußt Du wieder aufstehen.
Mach Kein Purzelbaum,sondern rolle Dich über die Schultern ab,wenn Du fällst.
3.Do ist der gemeinsame Raum
Vielleicht macht das den Neuen auch Spaß,wenn wir uns darüber überhalten.
Liebe Grüße von irmela
Hallo
Ich bin neu hier und bin angehender Zen-anfänger.
Ich möchte wissen, ob es möglich ist mit 5 Minuten Zazen täglich zur Erleuchtung zu gelangen. Vielen Dank um verständnissvolle Antworten.
(N.B.: Die Frage ist durchaus ernst gemeint. Ich bin ein ungeduldiger Mensch ohne viel Sitzleder.)
Dö-Schwo
Weitermachen vom Gipfel aus (Hyakushaku Kantô Shin Ippo)
Meistens wenn wir erfolgreich genug waren, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wollen wir eine Pause auf dem Gipfel machen, um unsere Zufriedenheit zu genießen. Aber wir müssen uns daran erinnern, dass der Fluss der Zeit unablässig weiterfließt, während wir pausieren.
Zen ermutigt uns, unsere Aufmerksamkeit auf den ungebrochenen Zeitfluss zu richten, in Form des Satzes: Hyakushaku Kantô Shin Ippo, der wörtlich meint, einen Schritt von einer 100 Fuß hohen Bambusstange zu machen.
Das Shobogenzo Zuimonki sagt dazu:
Schüler auf dem Weg, lasst Körper und Geist los und tretet komplett in den Buddha-Dharma ein. Ein alter Weiser fragte: Auf der Spitze eines 100 Fuß hohen Mastes, wie kannst du da noch einen Schritt weiter rauf steigen?
In solch einer Situation denken wir, wir seien zum Tode verurteilt, wenn wir den Mast losließen, und so klammern wir uns fest.
Die Aussage einen Schritt weiter meint das Gleiche, als hätten wir erkannt, dass es nicht schlimm sei und könnten darum sogar unser körperliches Leben aufgeben. Wir sollten aufhören, uns über alles Sorgen zu machen, angefangen bei der Art zu leben bis hin zu unseren Lebensgrundlagen.
Sofern wir diese Dinge nicht aufgeben, wird es unmöglich sein, den Weg zu erreichen, auch wenn wir so ernsthaft zu üben scheinen, als wollten wir ein Feuer auf unserem Kopf auslöschen.
Lasst einfach entschlossen Körper und Geist los!
Ein Erfolg unter hundert Misserfolgen (Hyakufutô no Ittô)
Shakyamunis Lehre enthält die Doktrin über die vier und die acht Leiden (shiku hakku). Die vier sind die Geburt, das Altern, Krankheit und Tod. Die restlichen vier, welche die acht Leiden vervollständigen, sind die Trennung vom Geliebten, Zusammensein mit Ungeliebtem, der Misserfolg beim Erfüllen von Wünschen und psychosomatisches Leiden. Der japanische Ausdruck shiku hakku wird oft benutzt, um extreme Entbehrung zu beschreiben. Das Überwinden unabwendbaren Leidens ist eins der größten buddhistischen Ziele.
Wir wünschen uns ständig, zu haben, was uns als wichtig, wünschenswert oder vergnüglich erscheint, aber manchmal frustriert uns der Versuch, es zu bekommen. Läufer bekommen ihren Start nicht hin, egal wie lange sie üben. Baseballspieler schwingen hundert Mal den Schläger, ohne dass es nur einmal so klappt, wie sie es gerne hätten. Manchmal, inmitten der ganzen Übung, brechen sie plötzlich aus dieser Krise aus und machen den perfekten Schlag. Zu diesem Zeitpunkt sind sie befreit von dem Leiden, welches durch die Misserfolge beim Verfolgen des Ziels verursacht wurde. Das Glück, welches sie bei diesen Anlässen empfinden, ist das Ergebnis nicht des Zufalls, sondern von Dutzenden oder Hunderten von Versuchen. All ihre Niederlagen werden durch den Erfolg gerechtfertigt. Sie haben den einen Erfolg unter hundert Misserfolgen erfahren.
Woher kommst du?
Meister Unmon fragte einen Mönch: Woher kommst du? Der Mönch erwiderte: Ich bin gerade von einer Pilgerreise zurückgekehrt. Unmon sagte: Du führst mich an der Nase herum. Der Mönch meinte: Ich habe wirklich eine Pilgerreise unternommen. Unmon sagte: Du hältst dich nicht mal an die fünf Verbote. Der Mönch war sprachlos.
Meister Kidô:
Ich bin eben dem buddhistischen Orden beigetreten.
Meister Hakuin:
Wo ist nun das falsche Wort?
Woher kommst du?
Meister Unmon fragte einen Mönch: Woher kommst du? Der Mönch erwiderte: Ich bin gerade von einer Pilgerreise zurückgekehrt. Unmon sagte: Du führst mich an der Nase herum. Der Mönch meinte: Ich habe wirklich eine Pilgerreise unternommen. Unmon sagte: Du hältst dich nicht mal an die fünf Verbote. Der Mönch war sprachlos.
Meister Kidô:
Ich bin eben dem buddhistischen Orden beigetreten.
Meister Hakuin:
Wo ist nun das falsche Wort?
Das Gleiche?
Meister Unmon fragte den Mönchsvorsteher: Ist die Erde mit ihren Bergen und Flüssen das gleiche wie du oder unterscheidet sie sich von dir? Der Mönch antwortete: Sie ist das Gleiche. Unmon fragte weiter: Ist das Leben von Wesen wie Motten, Käfern und Ameisen das gleiche wie deines oder etwas anderes? Der Mönch erwiderte: Das Gleiche. Da fragte Unmon: Warum widersprichst du dir selbst?
Meister Kidô:
Die Zunge des Mönchvorstehers hängt heraus; er steht abseits.
Meister Hakuin:
Korallenzweige reflektieren den Mond.
Hallo,
mir fällt auf dass es nach Zeiten reger Aktivität hier auch immer wieder mir unerklärliche Sendepausen gibt. Jetzt ist zB seit 17.01 Sendepause. Was macht ihr grad alle? Essen ? Meditieren?....?
Immanent