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keine_Sicherheit:
Ich weiß, es ist schon irgendwo kontraproduktiv, wenn ich einerseits meinen Frieden in der Endstille ansteuern will, mich aber andererseits immer wieder mit Musik zudröhne, die einerseits mein Inneres total anstachelt und mich nur konfliktanfällig macht und andererseits mein Mind blowt, daß ich gar nicht mehr auhören kann mit Denken und Labern. Tja, es heißt nicht umsonst in nem Oldschool-Track: "Techno La Droga!" Ich glaub jedenfalls, daß die "monotone elektronische Stampfmusik" einen wirklich arg schicken kann. Ich merks ja bei mir. Und das nicht zum ersten Mal. Ich muss mir das unbedingt wieder abgewöhnen. Und wieder auf nen gemäßigten Konsum von Dark-Electro umsteigen. Der passt nämlich ganz gut als Soundtrack zur Endstille - meiner spirituellen Heimat. Ich beschreib sie mal so:
Ein trockener Körper
In der Kälte des Winters
Die Sonne kurz vorm Untergang
Die Ostsee ist zugefroren
Ich fühle mich zuhaus
keine_Sicherheit:
Mein Leben ist jedoch nur der böse Psychiater und der gute Dunkelheitsmensch. Bei anderen ist es eben genau umgekehrt. Die sind der böse Allah und der gute Lichtmensch.
keine_Sicherheit:
Was ich ebenso festgestellt habe, ist daß es keinen linearen Weg zu geben scheint. Denn was passiert, wenn man irgendwann wieder da steht, wo man schonmal war? Und DAS passiert nunmal. Und wo ist dann der Weg, der einen dahinbrachte, wenn man ihn vergisst? Und was ist außerdem, wenn man sich auf der sicheren Seite wägt, aber dann konfrontiert wird mit sämtlichem Zeugs, was einen davon wieder wegbringt? Tja, das Leben scheint dann wohl doch eher eine Tragödie zu sein und keine Komödie.
keine_Sicherheit:
Man kann die Menschen grob in 2 Kategorien einteilen, was die Lebensart betrifft: Die einen leben ein "sicheres" Leben ohne großartige Veränderung und sind auch relativ zufrieden damit. Bei den anderen fehlt diese Sicherheit ganz oder ist nur für ein paar Jahre gültig, bevor es wieder zu Umbrüchen kommt. Was letztlich das Bessere von beidem ist, kann man so nicht sagen. Denn beides hat Vor-und Nachteile.
keine_Sicherheit:
Letztlich ist eh alles so wie es ist, egal ob man es auch als das wahrnimmt oder eben nicht.
Und dazu sag ich dann nur noch: Ein Blinder kann die Welt nicht sehen, aber sie ist da. Ein Tauber kann die Welt nicht hören, aber sie ist da. Das gleiche gilt für alle anderen Sinne. Und was den Verstand anbelangt: ein Dummer kann die Welt nicht verstehen, aber sie ist da. Und was mich als Schizophrenen anbelangt: Ich kann alles wahrnehmen und auch alles verstehen. Nur eben nicht nur auf die konventionelle Art und Weise, die mich letztlich eh nur langweilt.
keine_Sicherheit:
Meine Auffassung ist zudem noch: So wie alles der Veränderung unterworfen ist, ist auch die Sichteweise/Weltanschauung der Veränderung unterworfen. Es sei denn, man klammert sich daran, aber selbst das funktioniert nicht auf Dauer. Und subtile Veränderungen finden trotzdem statt.
keine_Sicherheit:
Alle Menschen werden jung geboren und werden alt mit der Zeit.
Alle Produkte werden neu produziert und werden alt mit der Zeit.
Es besteht daher kein Widerspruch zwischen jung und alt, ebenso wie kein Widerspruch besteht zwischen neu und alt. Sondern es ist EIN Fluss, EIN Prozess,... EIN UND DASSELBE DING IN SEINER NATÜRLICHEN VERÄNDERUNG. Denn alles, was wir wahrnehmen können, unterliegt dem Werden und Vergehen.
Was jedoch die feste sichere Konstante sein soll, die nicht dem Werden und Vergehen unterlegen ist, danach suchen einige Menschen. Die Buddhisten nennen es Nirvana. Die Moslems, Christen und Juden nennen es Ewigkeit bzw. Jenseits. Naja, und mit Sicherheit gibt es noch andere Religionen, die dafür wieder andere Begriffe verwenden oder auch einzelne Individuen, die dem ganzen ihre eigenen Namen geben oder es einfach unbenannt lassen. Aber WAS soll das sein? Und woher nimmt man die Gewissheit, dass es ewig, unveränderlich, konstant, usw. ist? Ich jedenfalls kann nur von meiner Erfahrung sprechen, daß ich schon des öfteren glaubte, DAS ISSES, aber dann veränderte es sich auch wieder und kam ganz anders als ich dachte. Ich bitte deshalb einen erfahrenen Zen-Menschen darum, mir DAS EINE UNVERÄNDERLICHE einmal zu erklären und zu beschreiben. Und wenn ihr jetzt mit der Ausrede kommt, daß es dafür keine Worte gibt, dann kann ich Euch nicht ernstnehmen. Denn man kann alles beschreiben. Und wenn ihr es nicht könnt, dann liegt es einfach nur an Eurer schlechten sprachlichen Begabung. Aber ich vertrete erstmal die Auffassung, daß es DAS SICHERE, FESTE, UNVERÄNDERLICHE NICHT GIBT.
keine_Sicherheit:
okay, ich werd mir das Lästern wieder abgewöhnen. irgendwie isses ja auch nur Sackgang, egal wer worüber lästert. Denn wenn dann selbst über einen abgelästert wird, ganz egal aus welcher Ecke das kommt (und bei mir kommt's aus allen Ecken, denn ich läster ja auch über alles und jeden) dann kommt man ja auch nicht wirklich klar damit.
Und es gab noch nie eine. Denn letztlich besteht eine Gesellschaft immer nur aus Minderheiten. Und die kleinste Minderheit ist das einzelne Individuum. Leute die da glauben, es gäbe eine Mehrheit, sind auch nur eine weitere Minderheit, lol
keine_Sicherheit:
Daraus ergibt sich folgende Logik: Liebe und Hass münden stets in Gier und Entsagung. Wenn man Liebe und Hass demzufolge aufgibt, dann verschwinden auch wieder Gier und Entsagung. Und die Männer kehren heim in den Himmel und die Frauen kehren heim in die Hölle.
keine_Sicherheit:
Tja, wie ihr seht. Musik macht immer noch paranoid. Egal ob man das erste mal, das zweite mal oder das x-te mal auf Mucke ist. Ich bin paranoid zur Zeit, Mipooh ist es, Compas ebenso, naja Unsui wohl auch.
keine_Sicherheit:
Tja, für Leute wie Dich wirds irgendwann nur noch beschissener werden, aber für Leute wie mich kann's nur noch besser werden. Du wirst irgendwann an einen Punkt kommen, wo Du die Seite wechseln wirst. Doch vorher schlag ich Dir noch die Fresse ein.
http://www.youtube.com/watch%3Fv=IPiuuXh4RVo