Folgende Bitte wurde an mich herangetragen:
...einem Bekannten von uns ist durch Unachtsamkeit eine alte
Buddhastatue
zerbrochen. Hast Du eine Adresse von einem Restaurateur, wenn nicht,
könntest
Du einmal im Forum nach einer solchen Adresse fragen?
...der Bekannte schreibt: "Die Statue besteht aus Verbundmaterial von
Holzspänen mit einer Art Kleister. Sie ist bunt bemalt, Arme und Gesicht
mit
Blattgold belegt."
Vielleicht kennt hier jemand einen derartigen Buddha-Restaurateur.
Gasshô
Mario
Hung-jen fragte Tao-hsin "Was unterscheidet ein Schüler von einem Lehrer?" Tao-hsin antwortete "Der Schüler hat die letzte Stufe nicht erreicht, der Lehrer hat sie vergessen."
Später fragte Hung-jen seinen Lehrer "Was ist die letzte Stufe?" Tao-hsin antwortete "Freiheit."
Hallo Helmut,
ich freue mich für Dich !
Du hast geschrieben:
"So einfach kann es sein. Helmut9 ist nun Helmut Jacobs geb.Lange.
Das Nick ändern musste ich weil mein Passwort nicht mehr klappte.
Nun bin ich allso wieder da!!"
- und so einfach ist alles ...
Ich möchte dir folgende Zeilen von Khalil Gibran schenken:
"Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. Liebe besitzt
nicht, noch läßt sie sich besitzen. Denn die Liebe genügt der Liebe.
Wenn du liebst, solltest du nicht sagen: "Gott ist in meinem Herzen", sondern: "Ich
bin in Gottes Herzen."
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie
dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.
Liebe hat keinen Wunsch, als sich selbst zu erfüllen."
Dem nichts hinzuzufügen grüßt
newplayer
Hallo
seit ich vor einiger Zeit damit begonnen habe, in Zazen zu sitzen, benutze ich ein krankengymnastischen Kissen aus der Rückenschulung.
Es ist fest und eigentlich recht bequem, nur leider etwas niedrig. Daher möchte ich mir ein richtiges Zafu besorgen.
Welche Webshops könnt ihr mir empfehlen?
Und zwei Fragen an die Zazen-Erfahrenen: Ich bin recht groß, habe lange, aber nicht gerade dünne Beine; um meine Knie zu schonen, sitze ich in burmesischer Haltung, in der halbmondförmigen Kissen angeblich besser geeignet sein sollen. Was ist eure Meinung?
Manche runde Kissen (Zafus) haben seitliche Dehnungsfalten, andere nicht. Was sind die Unterschiede beim Sitzen?
Ich danke euch.
Wer kann mir weiterhelfen?
Ich habe letztens ein Buch über Astralwanderungen gelesen, und fand dieses sehr interessant.
Aber viel wurde doch nicht verraten oder es war zu einfach beschrieben?
Hat jemand erfahrung?
Strom der Zeit
Raum so leer, wie mancher Kopf,
Licht so schwach, wie in mancher Nacht,
Wind, so still, wie in der Ewigkeit,
ein Ort ohne Zeit, ohne Raum, ohne Licht,
ohne Dunkelheit, nichts ist dort,
der Ort des Nichts?
Plötzlich wie der Wind,
schwirren Partikel hin und her,
golden, wie der Sonnenschein,
schnell, wie ein Sturm,
schwach und leise summend,
daher fliegend, und verschwindend,
in einem schwarz des Nichts?
Der Raum ist wieder leer,
ohne selbst das Nichts,
Raum ist fort gegangen,
fliegt weiter fort,
durch andere Räume,
einzt leer und kalt.
Eine Zeit der Raum wird klar,
die kleinen Lichterkugeln glimmen hell, wunderbar,
fließen, schwirren, summen, tanzen, wirbeln,
jetzt ein Strom, bald ein Chaos,
bald eine Kugel in dem einsamen Gestell.
Bald kommt Gevatter Zeit, sendet seine Hände aus,
das Chaos folgt seinem Lauf,
fliegt jetzt im Kreis,
geht leuchtend auf zu einem Kugelkreis,
jetzt schillernd zu einem Ball.
Kleiner wird der Ball,
verschlingend seine eigene Kraft,
anziehend wie der Blick,
aufeinander, ineinander,
Licht wird geboren, stirbt zugleich,
Fetzen leuchten auf, verstummen im Schwarz.
Bald der große Ball eine winzig Kugel,
bald der Raum leer und leer,
nichts zu sehen, das Nichts ist dort,
gefolgt von einem Aufschrei der Kraft,
bewegt von der Zeit, geführt von dem Licht,
wellenartig gleißt es durch Zeit und Raum,
dem Gestell des Nichts,
Kreisförmig die Arme, die kreisend,
die Schwingen schlagend.
Bald erschüttert von dem lauten dumpfen hellen Leuchten,
alles zerreißend, reisend durch die Fetzen,
der Kugel verstreut über dem Meer, der Endlichkeit.
Bald formen sich Kugel um Kugel um Kugeln,
der eine klein und schwind, der andere groß und kalt,
als wärmespendene Mutter, die Sonne.
Licht kommt, Licht geht,
stirbt im Nichts der Schwarzen Löcher,
wird neu geboren in anderen Räumen,
gefolgt von einer Kugel, die wieder ihre Kraft
von neuem in die Unendlichkeit schleudert,
um ihre Nachricht der Endlichkeit, in die Zeit zu brennen.
Hallo zusammen. Ich habe mir mal überlegt, was es für uns Menschen eigentlich bedeutet, den Sinn des Wortes "müssen" zu verstehen: Ist das Prinzip
des "Müssens" nicht erst durch hierarchische Norm-
oder Gesellschaftssysteme entstanden? (Also z.B.
Staat, Kirche oder Firmenhierarchie)
Worauf ich hinaus will ist, daß es in der natürlichsten Form des Daseins meiner Meinung nach eigtl. kein "Müssen" gibt.
Die Gesellschaftsform oder manche irrwitzigen Gesetze wollen vorschreiben, was ich "muss".
Es heißt immer, das "muss" man so machen oder das
"muss" so geschehen.
Ich möchte am liebsten dieses Wort aus meinem Gedächtnis streichen und durch "kann" ersetzen.
Oder manchmal vielleicht auch durch "sollte".
"Muss" hat ja irgendwie etwas endgültiges, etwas, daß auf Leistung (Somit die Assoziation Erfolg > gut, Misserfolg > schlecht, also typisch für unsere Gesellschaft) abzielt.
"Kann" sagt mir, daß Möglichkeiten bestehen, etwas zu unternehmen, zu tun, zu handeln.
"Sollte" sagt mir, daß es gut wäre, eine bestimmte
Sache auf eine bestimmte Art und Weise zu erledigen.
Alle Dinge in der Natur folgen schon einem gewissen Rhytmus, doch ich denke, daß hierbei das Wort "Muss" keine Rolle spielt. Alles ist ein Wechselspiel von "Können" und "Sollen" (z.B. Wachstum, Pflanzenwelt, Tierwelt) Ich denke, der Mensch hat sich auch in dieser Form bewegt, bevor er die modernen Staatssysteme und Industrienationen geschaffen hat.
Ich weiß, daß es unmöglich ist, zu den "Wurzeln" des Menschseins zurückzukehren, das Rad der Zeit zurückzudrehen, doch könnten wir Menschen nicht ein bisschen mehr zur Natur zurückkehren?
Wie gesagt, wir können, müssen tun wir es nicht...
Grüße
Kann es sein, dass ich, wenn ich meine Verspannungen fühle oder meine Muskulatur spüre, diese dabei zucken und sich mein Körper relativ heftig bewegt, ähnlich wie kontrollierte Spastiken? Ich frage, weil ich wissen möchte, ob ich mir hier nur etwas einbilde oder meine Muskulatur beginnt die Verspannungen loszulassen. Ich kann das ziemlich spontan ohne direkt zu meditieren. Mir hat mal jemand etwas von Qi - Blockaden erzählt bzw. das ich meine Körper endlich fühle. Wieso kann ich den Zustand nicht länger als ein paar Sekunden halten ohne das es anstrengend wird?
Zunächst möchte ich Euch Willkommen heissen.
Eingangs möchte ich noch sagen, das ich mich bisher noch nicht tiefgründig mit dem Thema Buddismus auseinander gesetzt habe, aber hohen Respekt vor dieser Weltanschauung habe.
Mir kreisen jedoch noch einige Gedanken zu diesem Thema im Kopf und hoffe, das ich auch kritische Fragen innerhalb dieses Forums erwähnen darf.
1. Ist es innerhalb des Buddismus nicht verpönt, weltliche Besitztümer zu besitzen?
Wieso sehe ich dann Mönche,dessen Handgelenk eine Rolex schmücken und von Limosinen vorgefahren werden?
2. Wieso haben z. B. Lhamas Leibwächter? Glauben Sie nicht an das Gute im Menschen?
Ich hoffe nicht, daß ich mich mit diesem Beitrag unbeliebt mache, hoffe aber auf Meinungen von Euch.
Danke
Hallo Kollegen,
gestern Nacht, an einem Ort der Besinnung, nämlich der Toilette, traf mich eine Erkenntnis, die mich schwer erschütterte.
Ich tastete mich im Dunklen zum Lichtschalter vor, schaltete das Licht an und sah mich Auge in Auge mit einer Kakerlake.
Beide waren wir starr vor Schreck. Als ich dann, nachdem ich mir oft genug sagte "es ist eine Kakerlake, du und sie, ihr seid Eins" einen Schritt auf sie zu machte, verschwand sie in einer Ecke und ward seitdem nicht mehr gesehen.
Die gewählte Ecke befand sich in meiner ungefähren Nähe, ich spürte mich einen Hüpfer machen und es entwich mir ein Quiken.
Im Sitzen wurde mir klar, dass ich gar nicht will, dass diese Kakerlake und ich Eins sind, ich möchte bitte anders sein und vor allem getrennt, weit getrennt von ihr, wenigstens räumlich.
...
Es ist noch viel zu tun, läßt Meister Kakerlake wissen.
...
(hmmm... Mit der Eidechse die in der Wand des Wohnzimmers wohnt, fällt mir das Eins sein deutlich leichter.)
Was würdet ihr an meiner Stelle mit der Kakerlake machen?
Herzlichen Gruß
almaluz
Vor einer Weile habe ich als "Zen-Frischling" begonnen zu sitzen und meine Atmung zu beobachten. In letzter Zeit bin mehr und mehr dazu übergangen, nach einer kurzen "Phase des bewußten Atmens" das Nicht-Denken zu probieren. Mir gelingt es mittlerweile recht gut, die "Wellen des Geistes", ohne mich gestört zu fühlen, verebben und wieder anschwellen zu lassen. Soviel zu meiner Zazen-Praxis.
Vermutlich sollte ich bald in Betracht ziehen, in einer Zen-Gruppe zu sitzen. Hier liegt mein Problem: Ich habe Anleitungen zum Umgang mit Koan gelesen, selbst ein paar mal eines in mein Sitzen eingebaut und den Eindruck gewonnen, daß dieser Weg besser zu meinem Temperament paßt.
Anscheinend ist der Eigengebrauch der Sprüche jedoch problematisch. Ein passendes Koan sollte von einem Meister für seinen Schüler ausgewählt werden. Was tut man aber, wenn keine Zen-Gruppe verfügbar ist, die auf diesem Wege praktiziert? Wie handhabt Ihr das Koan, vorausgesetzt, Ihr lümmelt Euch nicht nur im Nicht-Denken herum?
Bin auf Eure Anregungen gespannt (auch solche, die mir bedeuten, daß ich gründlich auf dem Holzweg bin). ;)
Kann es sein, dass ich, wenn ich meine Verspannungen fühle oder meine Muskulatur spüre, diese dabei zucken und sich mein Körper relativ heftig bewegt, ähnlich wie kontrollierte Spastiken? Ich frage, weil ich wissen möchte, ob ich mir hier nur etwas einbilde oder meine Muskulatur beginnt die Verspannungen loszulassen. Ich kann das ziemlich spontan ohne direkt zu meditieren. Mir hat mal jemand etwas von Qi - Blockaden erzählt bzw. das ich meine Körper endlich fühle. Wieso kann ich den Zustand nicht länger als ein paar Sekunden halten ohne das es anstrengend wird?
Austausch aus tiefstem Herzen
Sich zeigen dürfen und alles aussprechen können
Verbundheit
Ohne Verletzungen und ohne Abhängigkeit
Liebe
Ohne benutzen und ohne Grund zum Zweifeln
Vertrauen
In das Leben ín den Augenblick in den Kontakt und an das Besondere dieses Moments
Fühlen
des großartigen Daseins Hierseins
und zwar gemeinsam
Teilen
die Verbundenheit das Erleben das Fühlen das Dasein
Freisein
von Zwängen von Dingen von Angst von Abneigung von Sehnsucht
Gesucht: Liebe
Guten Tag, die Damen und Herren !
Ich habe folgende Probleme ( oder Gedanken, da es "Probleme" ja eigentlich nicht gibt bzw. sie aus meinen Meinungen und Urteilen bestehen ? ) :
1.) Ab wann sind Emotionen egozentrisch und wann sind sie es nicht ?
1.2)Wenn ich Beispielsweise sehe, wie eine bestimmte Person Opfer eines Verbrechens wird, was sollte ich da tuen ? ( Diese Handlung scheint aus meiner emotionalen Sicht und aus der des Opfers sehr schlecht zu sein, aber was ist mit der Ansicht des Verbrechers ?<- debil? )
2.) Was ist mit meinen Gedanken über Kriege ?
Kriege : Aus Sicht des Planeten ein notwendiges("befreiendes") Ereignisse, aber aus meiner Sicht eigentlich unverantwortlich - dagegen "kämpfen", aber den Krieg trotzdem als "Wunder-Chaos" wahrnehemen ? )
3.) Folgende Frage zum Thema Meinungen :
Ansich sind Urteile oder Meinungen aus meinem kleinen egozentrischen Ich oder/und aus meiner (An-)Sicht über andere Personen, Dinge und Ereignisse entstanden, also nicht gerade von Relevanz , was den Übungsweg angeht, aber wie soll man in Schule/Studium/Beruf damit umgehen, wenn Urteile/Meinungen von mir gefordert werden ?
Danke und Entschuldigung für die etwas unstruktierte und fehlerhafte Fragestellung (und Orthographie)
Wo sind eigentlich die Frauen im Zen geblieben? gab es keine Zen Meisterinnen zu dieser Zeit, keine die dem Weg gefolgt ist? Ja, im Buddhismus sind die Frauen auch abwesend wie in anderen Religionen auch. Islam no Women, Chritentum- nur am Rande erwaehnt als fragwuerdig empfangende Mutter, Teufelsweib im Garten Eden oder als Hure.
Hinduissmus vielleicht die einzige Religion mit Frauen Power??????????????
jamady
Seit gegrüßt, Gleichgesinnte!
Als ich Beiträge dieses Forums gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass wiederholt darauf hingewiesen wird, dass man sich von einem guten Lehrer die richtige Sitzhaltung zeigen lassen soll.
Meine Frage: Warum ist die Sitzhaltung so wichtig? Und braucht man tatsächlich einen Lehrer dazu? Ich habe nämlich weder Zeit noch Geld und würde es gerne erstmal ausprobieren.
Danke für alle Antworten
Mörk
Hi,
ich hatte ja das mit dem Zen-Stammtisch in Berlin angeregt und nu dachte ich, dass
man ja mal Nägel mit Köpfen machen könnte...
(hab ein neues Thema angefangen, damit das auch wer liest hier ;-) )
also, ich würd vorschlagen:
10.8.04
20 uhr
im
"Buddha-Haus
Anschrift:
Akazienstr. 27
10823 Berlin (Schöneberg)
Preise:
Hauptgericht:
von 3 bis 9
Rubrik:
Tibetisch
Kontakt:
Tel.: 70 50 99 59
Anfahrt: U-Bahn: Eisenacher Straße, S-Bahn: -, Bus: 148, Tram: -
Öffnungszeiten:
tägl. 12-24 Uhr, Küche:
Dieses Restaurant
Stell dir vor, dir ist großes Unglück widerfahren. Du spürst, du bist sterbenskrank. Morgens erwachst du und spürst es, daß du sterben wirst. Abends gehst du zu Bett und fürchtest, am mogren nicht mehr zu erwachen.
Es ist morgend und du erwachst. Durch dein Fenster dringen Vogelstimmen, im Glas spiegelt sich das Gün der Blätter vom Baum auf dem Hof.
Du stehst auf und spürst es, daß du sterben wirst. Dein Körper ertrinkt im Elend, grau ist dir vor Augen. Jede Zelle atmet den Tod. Mit letzter Kraft stehst du auf und ziehst durch die Straßen dieser Stadt, gehst in den Park, triffst Menschen. Und spürst es so deutlich.
Nach Hause gekommen, brichst du zusammen vor Trauer, brichst zusammen vor Schmerz. Du verlierst es. Dein Leben. Was wirst du mit ihm verlieren? Nicht mehr erreichen wirst du, was du erreichen wolltest. Nicht mehr erhalten wirst du, was du erhalten wolltest. Nicht mehr tun können wirst du, was du tun wolltest. Das ist, was du verlierst. Und brichst zusammen in Tränen und schreist vor Schmerz, schreist laut, sehr laut. Es ist dunkel geworden, zu Bett gehst du nun. Noch bevor deine Augen sich schließen, noch bevor dein Bewußtsein erlahmt, noch bevor dein Atem erlischt da durchschaust du es. Und durchschaust all dein Streben, durchschaust all dein Streben.
Wie blind bist du dem Ziele gefolgt. So unwissend bist du gewesen und hast den Kreis nicht erkannt, in dem du dich bewegtest. Und du siehst, daß dein Streben nicht recht war, siehst, daß es nur zu Unglück führte, dich auf falsche Wege lenkte, weit weit weg von der Wahrheit.Du siehst, daß du die Wahrheit nicht wahr haben wolltest. Und du siehst, daß die Wahrheit so klar ist.
Du schläfst ein, sachte treibst du hinfort.Schläfst tief und lang und fest.
Als du aufwachst, spürst du, daß du sterben wirst. In deinem Körper wohnt der graue Tod, in jeder Zelle lauert er und drängt sich in dein Bewußtsein, in jeder Pore fühlst du das graue Elend.
Du stehst auf mit letzter Kraft und ziehst durch die Straßen dieser Stadt, gehst in den Park, triffst Menschen. Als du nach Hause kommst, brichst du zusammen vor Trauer. Dein Leben. Du gehst und nimmst mit dir so vieles. Nicht mehr wirst du sehen können das Leben deiner Familie, nicht den Kampf ums Überleben deines Freundes. Nicht mehr wird du die eine oder andere Hand reichen können in der Not, nicht das rechte Wort sagen zur rechten Zeit, nicht mehr dasein für die Einsamen.
Es ist dunkel geworden und du legst dich zu Bett. In deinem Herzen liegt eine weite Traurigkeit. Und der Wunsch, das Leben der anderen begleiten zu können.
Du schläfst ein, sachte treibt dich der Schlaf hinfort. Und du schläfst tief und lang und fest.
Es weckt dich Vogelgesang. Im Fensterglas spiegelt sich das Grün der Blätter vom Baum gegenüber. Die Sonne strahlt da draußen, der Himmel ist tiefblau. Du erwachst und merkst, daß du in diesem Moment noch lebst. Du lebst und fragst dich: Wieviele Momente wird es noch geben? Die Tränen der vergangenen Tage haben dein Herz freigespült. Nun sagt es dir sehr klar: Es gibt keine Zukunft. Nichts mehr zu tun, nichts mehr zu erreichen. Nichs mehr zu sagen. Es gibt keine Zukunft. Nur diesen Moment, nur diesen einen ewigen Moment. Und dein Herz füllt sich mit Freude, füllt sich mit Leichtigkeit. Du stehst auf, gehst durch die Straßen dieser Stadt, in den Park. Triffst Menschen. Und spürst tiefes Mitgefühl. Denn sie haben nicht erkannt, was du erkanntest. Sie sahen nicht, was du sahest. Kein Wort vermag jemals, es ihnen mitzuteilen. Du schenkst zwei Ohren. Du schenkst zwei Augen. Du schenkst dein Herz. Du schenkst Worte und Mitfühlen. Du schenkst. In deinem Herz ist Freude, Mitfühlen aber auch Leid. Doch jedes Leid, das in dir erwacht, ist nur ein Moment, der wieder vergeht. Nur ein Teil dieses Lebens, und du verstehst.
Hi,
gibt es unter den berlinern hier interesse, so etwas wie einen stammtisch zum thema zen einzurichten?
oder gibts das gar schon...?
übe seit einiger zeit wieder zen nach längerer pause und hätte lust, mich zwanglos mit anderen auszutauschen mal.
Gruß,
Carsten
Hallo ihr Lieben
Am Anfang Layman Ho am Ende Layman Ho.
Ich habe ihm viel zu verdanken ohne das ich es kann. Im Forum begegnete er mir als jemand der weiss wer ich bin ohne das ich es wusste. Das von ihm übersetzte Buch (deutsche Ausgabe: Verrückte Wolken) machte mir schlagartig klar was Zen ist.
Vieleicht bin ich eine verückte Wolke, vieleicht ist auch nur eine Wolke verückt geworden.
liebe Grüsse
Helmut
Ich danke Dir, Wolfgang,für deinen dauernden Beistand, denn ich habe dich nie vergessen.
Ich wünsche Dir Frieden
im Weg und im Leben.
Helmut